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Eisbahn: Im schlimmsten Fall drohen nasse Füße

22.01.2013

Nordenham Unter der Eisdecke sind nur wenige Zentimeter Wasser. Deshalb hält sich die Gefahr in Grenzen: Wer auf der Wiese vor dem Rathaus Schlittschuh läuft, kann nicht tief einbrechen. Er holt sich im schlimmsten Fall nasse Füße.

Am Montag rutschten viele junge Leute über das Eis und nutzten das Angebot der Stadt Nordenham. Vergangenen Donnerstag hatte die Feuerwehr die Rasenfläche vor dem Nordenhamer Rathaus geflutet. Dank der niedrigen Temperaturen war die Eisschicht bereits am Freitag so dick, dass die Fläche betreten werden konnte.

Doch nicht überall ist dieser Spaß so ungefährlich wie im Stadtzentrum. „Die Verwaltung gibt Eisflächen nicht frei“, betont Rudi Müller, Leiter des Amtes für Ordnung und Soziales. Es müsste sonst jeden Tag geprüft werden, ob das Eis die vorgegebene Dicke von 13 Zentimetern besitzt. Ist dies nicht der Fall, darf das Eis unter keinen Umständen betreten werden. Zudem müssten Einsatzkräfte die Flächen beaufsichtigen, um aufzupassen, dass niemand einbricht.

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Diese Schwierigkeiten gibt es auf der gefluteten Wiese nicht. Durch die zentrale Lage ist die Eisbahn für die meisten gut erreichbar. „Die Altersspanne zwischen den Nutzern ist sehr groß“, sagt Rudi Müller, „selbst ganz junge Kinder können sich dort austoben.“

Doch das Verhalten einiger Randalierer verärgert ihn: Sie zerstören absichtlich die Eisschicht mit Stöckern und Hockeyschlägern oder springen auf ihr herum. Gerade am Rand bröckeln kleine Eisschollen ab. Die Randalierer benutzen diese gerne als Wurfgeschosse. Dadurch wird die Eisfläche uneben und kann Schlittschuhläufer zu Fall bringen.

Am meisten entsetze ihn, so Rudi Müller, dass oft Eltern oder andere Erwachsene dabei tatenlos zusehen. Im Großen und Ganzen ist er aber zufrieden mit der Nutzung der Eisbahn, die viele Besucher anlockt.

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