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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

In Neuenkoop brennt die Hütte

13.06.2017

Neuenkoop Als erstes stach natürlich das neue, auf dem Hof geparkte Einsatzfahrzeug ins Auge: Blitzeblank der rote Lack und hinter jeder Tür modernste Technik. Diese und alle weiteren Türen im Feuerwehrgerätehaus öffnete die Feuerwehr Neuenkoop am Sonntag. Der Anlass: 130 Jahre Freiwillige Feuerwehr Neuenkoop – das war also wahrlich ein guter Grund, um den runden Geburtstag mit interessanten Vorführungen, Spiel, Spaß und Musik zu feiern.

Und nur allzu gerne wurde dieses Angebot von vielen großen und kleinen Feuerwehrfans angenommen. In dem neuen Einsatzfahrzeug durfte der Nachwuchs begeistert Platz nehmen. Und dazu lieferten die Kameraden Erklärungen und Einblicke, welche Ausrüstung warum in welchem Fach verstaut ist und wofür sie im Notfall gebraucht wird.

So ein modernes Fahrzeug steigert die Motivation enorm, so die Erfahrung von Ortsbrandmeister Günther Schwarting. Zu fünf Einsätzen, bei denen sich das Löschfahrzeug bestens bewährt hat, ist die Ortswehr seit Dezember ausgerückt.

„Auf 60 bis 400 Liter Wasser pro Minute lässt sich beispielsweise das Hohlstrahlrohr regulieren“, erklärte Erwin Böse. Dabei vergaß das aktive Mitglied, das lange Zeit das Amt des Gruppenführers innehatte, nicht zu betonen, dass man bei der Wassermenge stets die 1000 Liter Fassungsvermögen des Fahrzeugtanks im Hinterkopf haben müsse. Werde nicht schnell genug von einem freiem Fahrzeug für Nachschub gesorgt, könnte das bei zu großzügigem Umgang zur Gefahr für die Einsatzkräfte am Brandherd werden.

Und wie so ein Einsatz abläuft, konnten die Besucher am Nachmittag hautnah miterleben. Auf der benachbarten Weide wurde eine Holzhütte in Brand gesteckt. Mit lautem Tatütata und angelegtem Atemschutz kamen die Retter angebraust, bauten die Wasserversorgung auf und hatten vor den Augen des Publikums das lodernde Feuer innerhalb kürzester Zeit gelöscht. Gerne übernahmen die Kinder die Nachlöscharbeiten.

Beeindruckend war auch die Demonstration, was passiert, wenn ein Fettbrand mit Wasser in Berührung kommt oder wie schnell eine überhitzte Spraydose explodieren kann – bei Sommerhitze im geparkten Auto ein durchaus reales Szenario.

Wie viel sich im Laufe der Jahrzehnte im Ehrenamt Feuerwehr geändert hat, berichtete Ewald Eggers, der im vorletzten Jahr für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde. Auch mit neuer Technik und stetig wachsender Bürokratie sei die Kameradschaft in der Neuenkooper Feuerwehr bestens geblieben.

Diese gute Stimmung strahlte am Sonntag auf alle Gäste des Festes aus. Zur Musik des Spielmannszugs Neuenkoop-Köterende schmeckten Bratwurst und Kuchen besonders gut.

Ein schönes Geschenk wäre es nach der gelungenen Veranstaltung sicherlich für Ortsbrandmeister Günther Schwarting, seinen Stellvertreter Sven Bolte und alle anderen Kameraden, wenn sie neue Mitglieder oder Nachwuchs für dieses Ehrenamt begeistern konnten.


Mehr Bilder vom Tag der offen Tür sehen Sie unter   www.nwzonline.de 
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