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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Retter haben in Jade gleich mehrere Aufgaben zu meistern

14.06.2019

Jade Die vier Feuerwehren der Gemeinde Jade, die First Respondergruppe der Feuerwehr Jaderberg, der Rettungsdienst Wesermarsch mit der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) wurden am Mittwochabend mit 105 Einsatzkräften, davon 30 vom Rettungsdienst, zu einer groß angelegten geheimen Einsatzübung auf dem ehemaligen Öltjenhof an der Vareler Straße alarmiert. „Gebäudebrand groß, Jaderberg, Vareler Straße 40 – ManV 10“ – so lautete die Meldung um 19.45 Uhr bei der Alarmierung durch die Großleitstelle Oldenburg. Die Hauptaufgaben der Großübung mit 13 Verletzen waren nach der angenommenen Verpuffung im Fahrzeugbereich der großen Scheune und starker Rauchentwicklung (Nebelgerät) die Rettung der Verletzten und gleichzeitig die Brandbekämpfung, wobei viele Atemschutzgeräteträger im Einsatz waren. Für sie gab es nach ihrem Einsatz eine kurze Manöverkritik, um die neuen Erkenntnisse auszuwerten.

In unmittelbarer Nähe der Scheune war ein Pkw verunglückt, das Fahrzeug lag auf dem Dach, der Fahrer war eingeklemmt und musste unter schwierigen Bedingungen mit Hilfe von Rettungsschere und Spreizer und Stützhölzer aus dem Fahrzeug befreit werden.

Einsatzleiter dieser Großübung war der stellvertretende Ortsbrandmeister Tino Öltjen von der Feuerwehr Jaderberg. Ausgearbeitet wurde diese Großübung, wo alle Einsatzkräfte viel zu tun hatten, von Gemeindebrandmeister Thomas Grimm, Ortsbrandmeister Thomas Hülsebusch und dem Leiter der First Respondergruppe Jaderberg, Helmut Munderloh. Sie waren während der Übung stille Beobachter und äußerten sich recht zufrieden über den gesamten Ablauf und über die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte. Auch Bürgermeister Henning Kaars war dabei und zeigte sich beeindruckt von den Leistungen und dem guten Ausbildungsstand der Einsatzkräfte. Realistisch geschminkt wurden die Verletzten, die von der befreundeten Feuerwehr Ocholt-Howiek gestellt wurden, von den zuständigen Spezialistinnen der Johanniter, Sabine Garbade, Delmenhorst und Anke Nethke, Jaderberg.

Nach Erkunden der Lage und Einrichten der Einsatzleitungen im Einsatzleitwagen der Feuerwehr Schweiburg und des Rettungsdienstes wurden die Aufgaben umgehend an die Einsatzkräfte verteilt. Und wie im Drehbuch liefen dann die einzelnen Einsatzphasen ab. Alle Aufgaben wurden in dieser Übung gut abgearbeitet. Überall waren schreiende Hilferufe der Verletzten zu hören, die dann auch schnell von den Einsatzkräften der Feuerwehren Jaderberg, Jade, Schweiburg und Südbollenhagen gerettet werden konnten und dann auf dem Sammelplatz gleich nebenan von den mehr als 30 Rettungssanitätern und drei Notärzten sowie der First Respondergruppe schnell und gut versorgt werden konnten. Im Anschluss an der Übung wurden alle Einsatzkräfte aus der Gulaschkanone der Kreisfeuerwehr mit einem leckeren Essen und Getränken gut versorgt. Nach dem Aufräumen der Einsatzstelle fuhren die Einsatzkräfte in ihre Standorte zurück. Das Containerfahrzeug der Kreisfeuerwehr Wesermarsch versorgte abschließend vor Ort alle eingesetzten Feuerwehren mit Schlauchmaterial, Atemschutzgeräten und Atemschutzflaschen.

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