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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Brandretter: Junge Wehr: Im Schnitt 30 Jahre alt

19.02.2013

Einswarden Insgesamt 2100 Dienststunden hat die Feuerwehr Einswarden im vergangenen Jahr geleistet. Zu 17 Einsätzen wurde die 22 Mitglieder zählende Ortswehr gerufen. Zur Jahresbilanz gehören auch 16 Sonderdienste und 46 Dienstabende.

Während der Jahreshauptversammlung am Sonnabend gab es mehrere Ehrungen. Ortsbrandmeister Michael Wiggers blickt auf eine Dienstzeit von 30 Jahren zurück. Andreas Peter hält der Feuerwehr seit 20 Jahren die Treue, Daniel Peter seit 15 Jahren.

Eine Beförderung

Ebenfalls seit 15 Jahren dabei ist Tobias Kok, der an der Zusammenkunft nicht teilnehmen konnte. Verhindert war auch Christian Möllenbeck, der an diesem Abend zum Oberfeuerwehrmann befördert werden sollte.

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Zur Ortswehr Einswarden gehören 19 Männer und drei Frauen. Das Durchschnittsalter der aktiven Wehr beträgt 30 Jahre. Der Altersabteilung gehören eine Frau und zehn Männer an.

Zu den Sonderdiensten des Jahres 2012, über die Michael Wiggers berichtete, gehörten unter anderem Hilfeleistungen für örtliche Vereine sowie Brandwachen bei der Rock-Nacht in Friedrich-August-Hütte und beim Weihnachtsmarkt im Luisenhof. Über drei Tage erstreckte sich eine Gefahrguteinsatz-Schulung.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Carsten Brau präsentierte den Einsatzbericht. Von den 17 Einsätzen waren 13 Brandeinsätze und vier Hilfeleistungen. Damit hat sich die Zahl der Einsätze im Vergleich zu 2011 nur leicht verändert. Es war lediglich eine Hilfeleistung weniger zu verzeichnen. Allerdings hat sich die Zahl von Fehlalarmen erhöht.

Festzuhalten bleibt aber laut Carsten Brau, „dass man uns lieber einmal mehr rufen kann als einmal zu wenig.“ So habe auch beim Fall eines Anrufes wegen Brandgeruch in einem Hauskeller kein Fehlverhalten des Hilfesuchenden vorgelegen.

In diesem Fall hatten der Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter sämtliche Elek-trogeräte, den Schornstein und die Heizung überprüft, aber keine Auffälligkeiten feststellen können. Daraufhin empfahlen sie der Bewohnerin und ihrem Sohn, Rauchmelder zu installieren und die Heizungsanlage überprüfen zu lassen.

Auf erschreckende Weise habe sich bei einem Wohnungsbrand gezeigt, wie verzweifelt und leichtsinnig manche Menschen handeln. Der Bewohnerin war der Strom abgestellt worden. Sie versuchte, sich zu wärmen, indem sie in Spiritus getränkte Bücher auf einem Tablett auf dem Wohnzimmertisch verbrannte. Als die Einswarder Wehr eintraf, war das Feuer bereits gelöscht. Die Feuerwehrleute trösteten die Frau und machten die Wohnung durch Belüften wieder bewohnbar.

Wahl am 13. März

Stadtbrandmeister Ralf Hoyer berichtete ausführlich über das Geschehen im Stadtkommando. Seine zwölfjährige Amtszeit neigt sich dem Ende entgegen. Die Neuwahl des Stadtbrandmeisters ist für den 13. März vorgesehen. „Ich stelle mich gerne für eine weitere Amtszeit zur Verfügung”, sagte Ralf Hoyer.

Den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrleute würdigten der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses des Stadtrates, Olaf Rodenburger, stellvertretender Bürgermeister Ulf Riegel, stellvertretender Stadtbrandmeister Olaf Schneider sowie Ordnungsamtsleiter Rudi Müller.

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