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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Kein Einsatz mehr ohne „Cooper“

21.12.2016

Neuenkoop Die offizielle Übergabe eines neuen Feuerwehrfahrzeugs ist stets etwas ganz Besonderes. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkoop wurde jetzt ein individuell und bestens ausgerüstetes Staffellöschfahrzeug (STLF 10) freudig „begrüßt“.

Abordnungen der benachbarten Feuerwehren, Bürgermeister Franz Bittner sowie Mitglieder von Rat und Verwaltung, Vertreter der Brandkasse und viele Nachbarn hatten sich in der zu diesem Anlass mit Tischen und Bänken möblierten Fahrzeughalle eingefunden.

Nachdem bereits 2012 im Feuerwehrbedarfsplan ein neues Fahrzeug für die Ortswehr aufgenommen wurde, begannen zwei Jahre später die Überlegungen, wie dieses Einsatzfahrzeug aussehen soll. Das berichtete der stellvertretende Ortsbrandmeister Sven Bolte. Um eine erhebliche Summe an Geld zu sparen, übernahmen die Feuerwehrmitglieder die zeit- wie arbeitsintensive Ausschreibung in Eigenleistung.

Einen Hochdruckreiniger, der zur Pflege des neuen Gefährts genutzt werden kann, spendierten Kai Niggemann und Günter Hartmann dem Förderverein. Der Köterender Ortsbrandmeister Matthias Arning und sein Huder Kollege Jörg Schmidt kamen auch nicht mit leeren Händen.

Die Nachbarschaft hatte nicht nur den Festschmuck gebunden, sondern überraschte die Ortswehr mit einem neuen Beifahrer. Teddy „Cooper“ soll als Maskottchen für eine sichere Heimkehr von allen Einsätzen sorgen.

Anke Reil und Christian Finke von der Öffentlichen Brandkasse freuten sich, dem Bürgermeister 8000 Euro als Zuschuss überreichen zu können. Das Geld sei eine Anerkennung für die Schäden, die durch den Einsatz der freiwilligen Feuerwehren verhindert werden.

Bei der Auswahl von Fahrzeug und Ausstattung wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass in kommenden Jahren die Zahl der tagsüber zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte schrumpfen wird. Das STLF 10 bietet neben modernster Ausrüstung sechs Einsatzkräften Platz, die bereits während der Anfahrt den Atemschutz anlegen können.

Das in der Grundausstattung 189  000 Euro teure und 290 PS starke Gefährt hat neben allerlei Gerätschaften auch Platz für 1000 Liter Löschwasser und ist geländetauglich – was angesichts der 15 Quadratkilometer Fläche und der 13 Kilometer Bahnstrecke, die zum Neuenkooper Einsatzgebiet gehören, absolut sinnvoll ist, wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Hartmut Schieren-stedt betonte. Extras wie ein Navigationssystem, ein Lichtmast mit vier LED-Scheinwerfern und eine Rückfahrkamera wurden vom Förderverein finanziert.

Nachdem der Fahrzeugschlüssel von Ziegler-Mitarbeiter Norbert Blanke zum Bürgermeister wanderte, er von dort aus an den stellvertretenden Kreisbrandmeister, dann an Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp und schließlich an Ortsbrandmeister Günther Schwarting weitergegeben wurde, landete er schließlich in den Händen der Gerätewarte Stefan Serr und Dennis Hollmann.

Voller Neugier wurde das auf den Hof rollende Fahrzeug dann ausgiebig in Augenschein genommen.

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