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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Neuer Trafo liefert jetzt den Strom

15.02.2020

Kleinensiel Der Wesertunnel läuft jetzt auch bei der Stromversorgung wieder im Normalbetrieb: In der Nacht zu Freitag ist der neue Transformator eingebaut worden, seit Freitagvormittag speist die EWE wieder Strom ein.

Nordröhre gesperrt

Das teilt Jürgen Oltmanns mit, Leiter der Straßenmeisterei Brake. Für den Einbau des Trafos musste die Nordröhre des Tunnels in Richtung Wesermarsch am Donnerstag ab 20 Uhr gesperrt werden. Ein Autokran rückte an, um den 2,5 Tonnen schweren Trafo in das Gehäuse über der Tunnelzufahrt zu hieven.

Das klappte problemlos, schildert Jürgen Oltmanns. Allerdings stellte sich heraus, dass die Abdeckhaube des Gehäuses schadhaft war und nicht wieder eingebaut werden konnte. Weil es durch die freie Decke des Trafogehäuses regnete, durfte das Gerät zunächst nicht ans Netz angeschlossen werden. Jürgen Oltmanns, der den Einsatz am Tunnel leitete, rief die Braker Stahlbaufirma Meinardus und Tapken an: Zwei Mitarbeiter schoben eine Nachtschicht ein und reparierten die etwa 1,50 mal 2 Meter große Haube.

Um 2 Uhr nachts war die Haube wieder da und konnte montiert werden, gegen 3 Uhr öffnete die Nordröhre für den Verkehr.

Die Abdeckhaube ist mit einem schrägstehenden Lüftungsgitter versehen, durch das es nicht hereinregnet. Am vergangenen Sonntag war dieses Gitter kurz vor Mitternacht vom Sturm „Sabine“ aus seiner Verankerung herausgedrückt worden und dann in das Gehäuse gefallen – und zwar ausgerechnet auf die Wicklung des Trafos, so dass ein Kurzschluss entstand und die Tunnel-Elektrik ausfiel.

Kosten: 50 000 Euro

Jürgen Oltmanns ist mehr als froh, dass er überraschend schnell einen neuen Trafo bekommen hat. „Das hätte auch mehrere Monate dauern können“, sagt er. Rund 50 000 Euro kostet das Gerät, das den 20 000-Volt-Starkstrom auf 220 Volt herunterregelt.

Andererseits spart die Behörde auch Geld für das Notstromaggregat, das den Tunnel seit Montagvormittag versorgte. Allerdings war es deutlich günstiger, als zunächst vermutet – es verbrauchte nicht 750 Liter Diesel am Tag, sondern nur etwa die Hälfte.

Das Aggregat blieb bis Freitagmorgen gegen 10.15 Uhr in Betrieb. Dann schaltete der Energieversorger EWE nach einigen Tests die Stromversorgung aus dem Netz auf.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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