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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Rettungsfahrzeuge schneller am Ziel

14.12.2017

Kleinensiel Um den Sicherheitsstandard für den Wesertunnel zusätzlich zu den geplanten Umbaumaßnahmen zu erhöhen, soll auch die Rettungszuwegung auf der Wesermarsch-Seite verbessert werden, teilt Joachim Delfs, Leiter für den Geschäftsbereich Oldenburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Dienstagabend mit.

Die neue Zuwegung sei natürlich auch bei Vorfällen auf der geplanten Küstenautobahn A20 von Vorteil. Die Planungen seien aber unabhängig vom Bau der Küstenautobahn.

Da sich bei Vorfällen im Tunnel meist ein Rückstau von Fahrzeugen auf der Zufahrtsstraße bildet, können Rettungsfahrzeuge nur selten über die normale Zufahrt zum Tunnel gelangen. In der Regel wird deshalb der Verkehr in beide Richtungen gesperrt. Die Rettungsfahrzeuge aus der Wesermarsch gelangen dann über die für den Verkehr gesperrte Gegenfahrbahn zum Tunnel, berichtet Joachim Delfs. Somit sind die Fahrzeuge zurzeit rund zwei Kilometer in falscher Richtung bis zur Nordröhre unterwegs, sagt Joachim Delfs.

Deshalb bestehe hier trotz Sperrung die Gefahr, dass zum Beispiel langsam fahrende Fahrzeuge trotz Sperrung noch auf der Fahrbahn unterwegs sind und so den Rettungskräften entgegenkommen. Dieses Problem soll nun dadurch gelöst werden, dass die Rettungsfahrzeuge über die Deichstraße zur Nordröhre gelangen. Bisher wird dies durch einen Bahnübergang verhindert. Hier ist vor jeder Querung eine Freigabe bei der Bahn einzuholen, die Rettungskräfte unter Umständen wichtige Zeit kostet.

Dieser Bahnübergang, etwa in Höhe des Bahnkilometers 38,3, soll nun umgebaut und mit einer Lichtzeichenanlage und Halbschranken ausgerüstet werden, berichtet Christian Dingler-Klein vom Planungsbüro Target-Engineering-Consults. Zwar solle der Bahnübergang nicht für die Öffentlichkeit freigegeben werden, Rettungskräfte könnten über diese Bahnquerung jedoch schneller ans Ziel gelangen. Die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen mit noch nicht abgeflossenen Verkehrsteilnehmern sei so ebenfalls verringert.

Merle Ullrich
Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2202

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