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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

2018 war außergewöhnlich

15.01.2019

Köterende „2018 war ein außergewöhnliches Jahr.“ Damit spielte Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Köterende nicht nur auf den heißen, trockenen Sommer an. Mit acht Einsätzen war die Anzahl der Alarmierungen gegenüber dem Vorjahr zwar gleich geblieben. Doch gab es, anders als im sturmgeprägten 2017, einige durchaus ungewöhnliche Einsätze wie beispielsweise der Großbrand auf der Lürssen-Werft oder der Moorbrand in Meppen, zu denen auch Einsatzkräfte aus der Wesermarsch ausrückten.

Nachdem das erste Quartal Ende Januar mit einer Tragehilfe begann und neben einem Schornsteinbrand in Hiddigwardermoor eine Unterweisung durch den Bezirksschornsteinfeger, Hof- und Gebäudepflege sowie die Kontrolle der Bohrbrunnen im Dienstplan standen, machte im zweiten Quartal ein Flächenbrand am Roggenmoor den Auftakt.

Der spektakulärste Einsatz war wohl für die meisten der insgesamt 28 aktiven Köterender Kameraden die Notlandung eines Hubschraubers, der für die Piloten zum Glück glimpflich ausging. Ebenso wie im August die Suche nach einer vermissten Person, die nach kurzer Zeit durch einen nachrückenden Kameraden entdeckt wurde. Leblos war hingegen die Person, die im Juli aus der Hunte geborgen werden musste.

Groß war die Freude, als Ende September die neuen Tore ins Feuerwehrhaus eingebaut wurden. Sie seien genau so, wie man es sich vorgestellt habe, hieß es im Jahresrückblick von Ortsbrandmeister Mathias Arning.

Für den Ausbau der alten Tore hatten die Kameraden im Vorfeld in Eigenregie gesorgt und der Gemeinde ebenso wie durch die Zusammenstellung des neuen LF 10-6, das nun bestellt ist und im September 2020 ausgeliefert werden soll, viel Geld gespart. Dafür dankte Bürgermeister Hartmut Schierenstedt herzlich.

Gespart wurde aber auch durch die Grundsanierung des LF 8 vor sechs Jahren. Diese Maßnahme ist der Grund dafür, dass das rund 40 Jahre alte Feuerwehrfahrzeug überhaupt so lange einsatzfähig ist.

Fachbereichsleiter Michael Heibült, der genau wie mehrere Ratsmitglieder zu den Gästen der Versammlung gehörte, lobte die hohe Anerkennung und die gute Arbeit, die die Feuerwehrmitglieder leisten und für die sie geschätzt werden. Die zur Verfügung gestellten Mittel seien sinnvoll eingesetzt, sagte er.

Einigkeit herrschte bei den Wahlen der Jugendfeuerwehrwarte. Franziska Wellmann, Tore Pape und Dennis Kayser werden dieses Amt für weitere drei Jahre übernehmen.

Eine Freude war es dem Ortsbrandmeister, Cris Wenke zum Feuerwehrmann ernennen zu dürfen. Der Gemeindebrandmeister übernahm die Beförderung von Sebstian Engel vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann. Der Pokal für das diensteifrigste Mitglied ging an Lars Pape.

Mit allerlei Leckereien wurde Hartmut Pacholke gedankt. Der Alterskamerad hatte nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst die Pflege des Übungsplatzes übernommen – ein Amt, das er nach rund 15 Jahren nun niederlegte.

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