• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Polizei: Tiefer Griff in die Geldbörse

12.03.2014

Brake Etliche Braker Jugendliche haben in den vergangenen Wochen einen Teil ihres Taschengeldes eingebüßt – sie sind von der Polizei bei einer Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr erwischt und kostenpflichtig verwarnt worden.

In zwei Blöcken – vom 3. bis zum 5. Februar sowie vom 24. Februar bis zum 7. März – hatte die Polizei an kritischen Stellen im Stadtgebiet ein besonderes Augenmerk auf die Schulwegüberwachung geworfen. Norbert Schepergerdes, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, sowie sein Kollege Daniel Stoltz hatten die Aktion geplant und koordiniert. Am Dienstag stellten sie die Ergebnisse vor. Fazit: Die Kontrollen zeigten Wirkung. Mit fortschreitender Aktion nahm die Zahl der täglichen Verstöße deutlich ab.

Die Kontrollen fanden morgens zwischen 7 und 8 Uhr und mittags zwischen 13 und 14 Uhr statt. Präsent waren die Beamten unter anderem an der Einmündung der Weststraße in die Bahnhofstraße. Nach Schulschluss machen sich hier viele junge Radfahrer, die in Richtung Stadtnorden unterwegs sind, nicht die Mühe, die Bahnhofstraße zu überqueren. Statt dessen radeln sie auf der verkehrten Straßenseite weiter.

Für insgesamt 39 Radler, die ertappt wurden, schlug die Bequemlichkeit mit 20 Euro zu Buche. Offenbar ein empfindlicher Denkzettel, der sich zudem herumsprach. Das zumindest lässt die Tatsache vermuten, dass es im zweiten Kontrollzeitraum hier nur noch halb so viele Verstöße gab wie im ersten: 13 statt 26.

Eine weitere Stelle, an der die Polizisten standen, war die Fußgängerunterführung an der Breiten Straße. Hier muss man absteigen. Etliche Radler taten das jedoch nicht – und waren prompt um 15 Euro ärmer. Allein im zweiten Überwachungszeitraum registrierte die Polizei 22 Verstöße. Die Zahl nahm jedoch wiederum mit fortlaufender Aktion kontinuierlich ab. Am 26. Februar hatten die Beamten noch 13 Radler verwarnen müssen. Am 6. März gab es keinen einzigen Verstoß mehr.

Ebenfalls eine kostspielige Angelegenheit ist das Telefonieren auf dem Fahrrad, wie immerhin vier junge Radler feststellen mussten – sie bezahlten 25 Euro.

Etliche Jugendliche verhielten sich im Straßenverkehr zwar richtig, waren dafür aber mit Rädern unterwegs, die Mängel aufwiesen – was ihnen eine Extraeinladung aufs Revier einbrachte. Dort mussten sie ihr repariertes Rad erneut vorführen.

Alles in allem registrierten die 43 Einsatzkräfte, die eingespannt waren, 87 Verstöße im ersten und 115 Verstöße im – wesentlich längeren – zweiten Zeitraum. Die meisten Jugendlichen seien einsichtig gewesen, berichten Schepergerdes und Stoltz. Zwar waren die Kontrollen wirkungsvoll, zumal sie für einige Radler ins Geld gingen. Die Beamten wissen aber, dass falsches Verhalten schnell wieder einreißt. Deshalb sollen an den kritischen Stellen weiterhin sporadisch Kontrollen vorgenommen werden. Stoltz: „Wir bleiben am Ball.“

Im zweiten Kontrollzeitraum überwachte die Polizei mit Unterstützung des Landkreises auch das Tempo von Autofahrern – besonders im Bereich von Schulen. Lediglich 18 Autofahrer waren mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs. Spitzenreiter war ein Fahrer, der in der Tempo-50-Zone vor der Außenstelle des Gymnasiums in der Kirchenstraße mit 83 Stundenkilometern geblitzt wurde.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2204
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.