• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Löschangriff begeistert Publikum

10.06.2013

Altenesch „Das ist ja schon fast ein Dorffest“, freute sich der Organisator und stellvertretende Altenescher Ortsbrandmeister Martin Rethorn über die mindestens 350 Gäste, wie er vorsichtig schätzte. Er hatte vor zehn Jahren die Jugendfeuerwehr Altenesch gegründet und sechs Jahre geleitet. Wie wichtig die Jugendarbeit ist, um in ländlichen Gebieten immer genügend freiwillige Feuerwehrleute für eine funktionierende, aktive Wehr zu haben, weiß Rethorn. Heute gehören 16 Mitglieder zu der Gruppe, deren Jugendleiter Aaron Schipper ist.

Aber auch den engagierten Feuerwehrkameraden des zur Gemeinde gehörenden Bardewisch war die Notwendigkeit der frühzeitigen Nachwuchsgewinnung vor zehn Jahren bewusst. Nur vier Monate nach der Gründung der Alten ­escher Jugendfeuerwehr wurde dort die erste Kinderfeuerwehr der Region ins Leben gerufen. 14 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren werden dort zurzeit spielerisch von Olav Half an die Jugendarbeit der Feuerwehr herangeführt. Gemeinsam wurde das zehnjährige Jubiläum im Feuerwehrhaus Altenesch nun mit einem großen Fest gefeiert, bei dessen spannendem Programm ein Höhepunkt den anderen jagte, nachdem die Veranstaltung vom Altenescher Ortsbrandmeister Holger Schlägel, seinem Bardewischer Kollegen Wolfgang Eilers, ihren Stellvertretern Martin Rethorn und Uwe Kranz sowie Gemeindebrandmeister Hartwig Sondag und der Bürgermeisterin Regina Neuke eröffnet wurde.

Ein 60 Meter hoher Kran ermöglichte einen Rundblick weit über Altenesch hinaus. An zahlreichen Spielstationen konnten die Kinder „Schlauchkegeln“, Kugelstoßen, Torwandschießen, auf Kisten um die Wette rennen oder mit der Kübelspritze ihre Treffsicherheit ausprobieren. Eine Hüpfburg mit Rutsche lud zum Toben ein, während die ältere Generation den Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und genauso interessanten wie lustigen Demonstrationen der Feuerwehrarbeit in der Sonne genießen konnte.

Schon der Anblick von Werner Hilschers alten Einsatzfahrzeugen ließ gewiss die Herzen von Oldtimer- oder Feuerwehrfans höher schlagen. Mit dem 55 Jahre alten Borgward, der noch bis zum vorletzten Jahr im Saarländischen Steinbach im Einsatz war sowie dem ein Jahr jüngeren, ersten Tanklöschfahrzeug mit pneumatisch bedienbarer Pumpe hat sich das Lemwerderaner Feuerwehrmitglied einen Traum erfüllt. Dass die beiden blankpolierten Fahrzeuge nicht nur ein Augenschmaus sind, bewies Hilscher den großen und kleinen Fans, indem er immer wieder zu Probefahrten einlud.

Löschangriffe der Jugendfeuerwehr, Fettbrände, die Bergung aus einem verunglückten Fahrzeug oder das nicht ganz ernst gemeinte Löschen einer Gartenhütte sorgten für spannende Unterhaltung beim Publikum. In historischen Ausrüstungen zeigten dabei die Alterskameraden, dass sie auch im Ruhestand nichts von ihrem langjährigen, ehrenamtlichen Dienst verlernt hatten. Der ehemalige Einsatzleiter Albert Petersen alarmierte so wie früher mit der Tröte die acht alten Kameraden, die dann mit dem historischen Fahrzeug vorfuhren und bei all ihrem Einsatz zwischendurch auch ihren eigenen Brand nicht vergaßen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.