• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Verkehr: B 211 stundenlang gesperrt

14.09.2020

Loy Es war ein furchtbarer Unfall auf der B 211 bei Loy: Acht Menschen sind am Samstagmorgen verletzt worden, zwei von ihnen lebensbedrohlich. Zahlreiche Rettungskräfte waren den ganzen Tag über im Einsatz, die Bundesstraße blieb bis etwa 20.30 Uhr gesperrt.

Ein 76-jähriger Autofahrer aus Nordenham war um 10.20 Uhr auf der Bundesstraße im Grenzbereich der Wesermarsch und des Landkreises Ammerland in Richtung Oldenburg unterwegs, als er in Höhe der Braker Chaussee 365 mit seinem Opel Mokka aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem Lastwagen zusammenprallte.

Der 60-jährige Lkw-Fahrer verlor die Kontrolle über seinen mit Stroh beladenen Sattelzug und prallte in den VW Touran eines 26-Jährigen, der hinter dem Opel Mokka fuhr. Der Sattelzug stürzte auf die Seite und blieb quer auf der Fahrbahn liegen. Sowohl der Opel als auch der VW schleuderten durch die Kollisionen jeweils in die Berme.

Dem Lkw als Hindernis konnte ein 66-Jähriger, der mit seinem Renault Clio ebenfalls in Richtung Oldenburg unterwegs war, nicht mehr ausweichen.

Der 26-jährige Fahrer des VW Touran wurde im Auto eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Auch seine drei Mitfahrer, 23, 26 und 27 Jahre alt, erlitten laut Mitteilung der Polizei schwere und lebensbedrohliche Verletzungen.

Der 76-jährige Fahrer des Opel Mokka sowie der 66-jährige Fahrer des Renault Clio erlitten leichte Verletzungen. Alle Unfallbeteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der lebensbedrohlich verletzte 26-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Der 60-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt, sein Beifahrer erlitt leichte Verletzungen, die vor Ort behandelt wurden.

Insgesamt waren bei dem Unfall 120 Einsatzkräfte eingesetzt, darunter zwei Rettungshubschrauber, fünf Rettungswagen, zwei Notarztfahrzeuge und drei freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis Wesermarsch sowie zwei freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis Ammerland. Zur Unfallaufnahme war ein Gutachter vor Ort, auch eine Drohne wurde eingesetzt. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf rund 90 000 Euro.

Gegen den Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen der Polizei dauern an.

Timo Ebbers Ltg. / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2151
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.