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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Feuerwehr: Mit technischen Finessen hoch hinaus

23.11.2015

Nordenham Mit Verspätung begann am Sonnabend auf der Feuerwache an der Strehlener Straße die Übergabe der neuen Drehleiter an die Ortsfeuerwehr Nordenham. Pünktlich zum eigentlichen Beginn der Feierlichkeiten gingen die Funkmeldeempfänger der Feuerwehrleute los (siehe Text auf dieser Seite). „Das ist Feuerwehr live“, kommentierte Ortsbrandmeister Christian Stahl. Während die Mitglieder der Ortsfeuerwehr zum Einsatz eilten, blieb die neue Drehleiter in der Fahrzeughalle – verborgen unter einer Plane. Über 100 Vertreter von der Feuerwehr sowie aus Politik und Verwaltung mussten sich gedulden.

Zusammenarbeit gelobt

Während die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr noch im Einsatz waren, begann dann aber doch die feierliche Veranstaltung. „Unsere alte Drehleiter hat uns stets zuverlässig begleitet, aber sie wurde immer störanfälliger“, verabschiedete Christian Stahl das mittlerweile 29 Jahre alte Fahrzeug. In seiner Rede ließ der Ortsbrandmeister die Entwicklungen und Probleme rund um die Neuanschaffung Revue passieren. Auch auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von der Höhen- und Tiefenrettung bis hin zur Bereitstellung weiterer Fluchtwege ging Christian Stahl ein.

Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitskreis Drehleite“ und der Stadt. Besonders erwähnte er dabei Amtsleiter Rudi Müller, Bürgermeister Hans Francksen, die Fraktionen des Stadtrats, Nordenhams Stadtbrandmeister Ralf Hoyer, Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer und den stellverstretenden Kreisbrandmeister Hartmut Schierenstedt.

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Mehr als 600 000 € Euro hat die Drehleiter vom Typ DLA (K) 23/12 gekostet. Sie bietet eine Reihe technischer Finessen. So ist es jetzt unter anderem möglich, feste Wege zu speichern und diese automatisch immer wieder anzufahren. Zudem ist das neue Fahrzeug mit einem automatischen Wasserwerfer sowie einem Gelenkteil für mehr Flexibilität auch in engen Situationen oder bei der Unterflurrettung ausgestattet. „Es war wichtig, dass wir die Anschaffung getätigt haben“, sagte Hans Francksen. Auch der stellvertretende Landrat Karlheinz Ranft betonte die Wichtigkeit dieser Ersatzbeschaffung: „Die Bürger Nordenhams und der umliegenden Gemeinden können jetzt besser schlafen“, sagte er.

Gebaut wurde das Fahrzeug von der Firma Rosenbauer (vormals Metz) in Karlsruhe; für die Ausrüstung an Bord zeichnet die Firma Domeyer verantwortlich. Kofinanziert wird das Fahrzeug über den Landkreis Wesermarsch, der pro Jahr 12 500 €Euro an Zinsbeihilfen leistet. Die Öffentliche Brandkasse überreichte einen Scheck über 15 000 €Euro.

Schon kräftig geübt

Bereits seit Ende Oktober, nachdem das Fahrzeug nach Nordenham überführt worden war, üben rund 20 Mitglieder der Ortsfeuerwehr fast täglich mit der neuen Drehleiter, um sie im Einsatzfall fehlerfrei bedienen zu können. Noch bis kurz vor Weihnachten sollen diese zusätzlichen Übungsstunden beibehalten werden.

Für die Enthüllung der Drehleiter hatten die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr extra eine kleine Choreographie einstudiert. Im Anschluss daran wollte jeder hoch hinaus: Auf dem Platz vor der Feuerwache hatten die Gäste die Gelegenheit, aus dem Korb der Drehleiter einmal Nordenham aus der Höhe zu betrachten.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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