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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Neue Schilder sollen Unfallgefahr bannen

04.02.2013

Rodenkirchen Zu zehn Brandeinsätzen, neun Hilfeleistungen, zwei Alarmübungen sowie zwei Fehlalarmen und zwei böswillig herbeigeführten Alarmen ist die Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen im vergangenen Jahr gerufen worden. Immer wieder rückten die Brandretter auch zu schweren Unfällen auf den Bundesstraßen 212 und 437 aus.

Böswilliger Alarm

Daran erinnerte Ortsbrandmeister Jürgen Rohde während der Jahreshauptversammlung der Ortswehr am Freitagabend in der Markthalle. Im Oktober rückte die Wehr gleich drei Mal in kürzester Zeit aus. Beim ersten Einsatz am 10. Oktober waren auf der Ortsumgehung Rodenkirchen im Zuge der B 212 ein Opel Astra Kombi und ein Rettungswagen zusammengestoßen. Dabei starb die Opel-Fahrerin, die den Unfall verursacht hatte. Zudem waren weitere fünf Verletzte zu beklagen, darunter zwei Kleinkinder. Beim zweiten Einsatz nur zwei Tage später landete der Passat Kombi einer Kurierfahrerin im Graben. Die zunächst aus höchster Not gerettete Fahrerin verstarb Tage später im Krankenhaus.

In der Nacht zum übernächsten Tag meldete ein Unbekannter gegen 3.30 Uhr einen weiteren schweren Verkehrsunfall an nahezu der gleichen Stelle der Ortsumgehung. Doch dabei handelte es sich um einen böswilligen Alarm. Der Täter, der den Alarm ausgelöst hatte, konnte später gefasst werden und musste die Kosten für den Einsatz der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr selbst tragen. Ein Zeuge, der den Anruf beobachtet hatte, gab der Polizei den entscheidenden Tipp.

Insgesamt zwei Tote und acht (Schwer-)Verletzte sind die traurige und besorgniserregende Bilanz des vergangenen Jahres. Ein Schornstein- und ein Dachstuhlbrand und weitere Verkehrsunfälle auf Gemeindestraßen und im Bereich des Wesertunnels hielten die 41 aktiven Kameraden ebenfalls auf Trab. 4683 Dienststunden sowie 518 Einsatzstunden und 224 Lehrgangsstunden bedeuteten eine durchschnittliche Stundenzahl von 132 für jeden Feuerwehrmann.

Nicht über Durchschnitt

Bürgermeister Boris Schierhold betonte, dass die Zahl der Verkehrsunfälle nicht über dem Durchschnitt des Landes Niedersachsen liege. Er brachte eine geänderte Beschilderung an der Umgehungsstraße ins Gespräch, um die Fahrer zumindest vom Wenden auf der Bundesstraße abzuhalten, das in der Vergangenheit immer wieder zu schwersten Unfällen geführt hatte.

Bürgermeister Boris Schierhold und Ortsbrandmeister Jürgen Rohde ehrten und beförderten zudem mehrere Brandretter. Seit nunmehr 60 Jahren ist Carl-Heinz Harde Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, wofür er von der Gemeinde Stadland mit einer Urkunde und einem Präsentkorb geehrt wurde. Der Kreisgeschäftsführer Heinz Bielefeld überreichte Harde außerdem noch das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen.

Vor 50 Jahren trat Erwin Meyer in die Wehr ein und wurde dafür jetzt mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen bedacht. Gerd Ahlhorn und Dieter Raßmann wurden für ihre 45-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde geehrt. Vor 35 Jahren trat Dieter Kinast in die Wehr ein und Christoph Diedrich vor 25 Jahren. Hierfür erhielt Diedrich ebenfalls das Niedersächsische Ehrenzeichen.

Für ihre 20-jährige Mitgliedschaft wurden Kirstin Geil, Stephan Janßen, Thomas Nemeyer, Wiebke Renken und Frank Volkmann geehrt.

Zum Oberfeuerwehrmann wurden Malte Wiemer und Marlo Wiemer befördert. Christian Rohde ließ sich zum Hauptfeuerwehrmann schulen und ernennen, und Dennis Niehus ist jetzt Oberlöschmeister.

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