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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Feuerwehr Neuenkoop: Schwarting tritt nicht wieder an

21.01.2020

Neuenkoop Im Laufe der Zeit zugewachsen oder unleserlich geworden, vielleicht auch nie gut sichtbar an Haus und Grundstück angebracht sind – Hausnummern. Dabei hat das Ordnungsamt einer jeden Kommune geregelt, wie die Nummerierung auszusehen hat. Doch das ist oftmals nicht bekannt oder wird als deutsche „Regelwut“ einfach ignoriert.

Die Erfahrung, dass diese Vorschrift einen absolut ernsten Hintergrund hat, machte die Freiwillige Feuerwehr Neuenkoop im vergangenen Jahr. Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Ortswehr zu einem Fahrzeugbrand in Ochholt gerufen wurde. Ein Landwirt hatte in der Kabine seines Treckers Rauch entdeckt. Das Fahrzeug stand in einer Scheune genau neben dem Heu. Geistesgegenwärtig zog der Besitzer es mit einem anderen Fahrzeug gerade noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone – zum Glück.

Denn die herbeigerufene Feuerwehr wäre wegen der nicht sofort erkennbaren Nummerierung fast an der Einsatzstelle vorbeigefahren, wenn den Feuerwehrleuten nicht jemand aufgeregt zu gewunken hätte. „Wertvolle, manchmal sogar lebensrettende Zeit geht so verloren“, wurde auf der Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus von Bürgermeister Hartmut Schierenstedt auf das Problem aufmerksam gemacht, das auch von anderen Rettungsdiensten angeprangert wird.  

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12Einsätze, acht Brände und vier technische Hilfeleistungen hatten die Feuerwehrleute aus Neuenkoop in 2019 abzuarbeiten.  

6 Mal wurden die Retter zur Unterstützung der Huder Kollegen alarmiert und ein Mal ging es nach Delmenhorst, hieß es im Jahresbericht von Günther Schwarting, für den es die letzte Versammlung als Ortsbrandmeister war.  

18 Jahre, davon 15 Jahre mit Stellvertreter Sven Bolte an seiner Seite, hatte er dieses Amt inne. Doch mit den anstehenden Wahlen ging diese Ära nun zu Ende. Genau wie Sven Bolte, der seit vergangenem Jahr stellvertretender Gemeindebrandmeister ist, trat Günther Schwarting nicht mehr an.  

31März: An diesem Tag scheidet Günther Schwarting aus seinem Amt aus. Die Mitglieder dankten ihm und Sven Bolte jeweils mit einem Präsent für deren Engagement. Für den scheidenden Ortsbrandmeister gab es noch eine weitere Überraschung: Von allen Anwesenden wurde dem Vorschlag, Schwarting zum Ehrenortsbrandmeister zu ernennen, zugestimmt.  

23Männer und fünf Frauen sind in der Wehr aktiv; sie müssen sich, genau wie alle anderen, an ordentlich frischen Wind gewöhnen, der nun durch die Reihen der Amtsträger weht. Der einstimmigen Nominierung von Ralf Ahrens und Tammo Wenke als neuer Ortsbrandmeister und Stellvertreter muss der Gemeinderat allerdings noch zustimmen. Klar ist indessen schon die Wahl von Ingo Wenke, Silvia Voigt und Sven König als Gruppenführer. Silvia Voigt ist in Neuenkoop die erste Frau in diesem Amt.

Zu Gerätewarten gewählt wurden Stefan und Carsten Serr, Sicherheitsbeauftragte sind Sönke Schwarting und Sven König, der auch Atemschutzwart bleibt. Neue Schriftwartin ist Irina Ahrens und Funkwarte bleiben Dennis und Jennifer Kayser. Hans Hedenkamp bleibt Obmann der Alterskameraden und Jürgen Hartmann, Arndt Hollmann und Günther Schwarting bilden den Festausschuss.  

746 Mal und damit durchschnittlich zweimal pro Tag wurden die Feuerwehren in der Wesermarsch alarmiert, berichtete Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp, der genau wie Bürgermeister Hartmut Schierenstedt, Fachbereichsleiter Michael Heibült und zahlreiche Ratsvertreter zu den Gästen zählte. Niekamp war es eine Freude, Sönke Schwarting zum Hauptfeuerwehrmann und dessen Bruder Marvin zum Oberfeuerwehrmann befördern zu können. Das sei eine Entscheidung, die von seinem Nachfolger und dessen Stellvertreter getragen wurde, stellte Günther Schwarting klar.

Ein guter Mitgliederbestand, ein neues Fahrzeug und vor allen Dingen viele Nachrücker, die bereit sind, Ämter zu übernehmen: Das sei ein guter Zeitpunkt für den Umbruch in der Ortswehr, lobte Fachbereichsleiter Michael Heibült.

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