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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Das ganze Einsatzspektrum abgedeckt

12.02.2019

Nordenham Die Nordenhamer Feuerwehr musste im vergangenen Jahr zwar seltener ausrücken, aber dafür hatten es die Einsätze in sich. Die 114 Mitglieder starke Ortwehr hatte schwere Brände zu bekämpfen und war unter anderem an den Löscharbeiten beim großen Moorbrand in Meppen beteiligt.

Die Zahl der Einsätze sank nach Angaben des Ortsbrandmeisters Jan-Dirk Balz von 200 im Vorjahr auf 128. Zu Beginn der Jahreshauptversammlung in der Feuerwache an der Strehlener Straße legte er einen Tätigkeitsbericht vor. Auch die Fachwarte präsentierten ihre Rückblicke.

Insgesamt leistete die Ortsfeuerwehr Nordenham im vergangenen Jahr rund 25 000 Stunden. Davon sammelte allein die Einsatzabteilung rund 17 000 Stunden an. Der Rest kam durch die Ausbildung und die Brandwachen zusammen. Die 128 Einsätze verteilten sich auf 21 Kleinbrände, 6 mittelschwere Brände, 5 Großbrände und 14 Entstehungsbrände sowie auf 51 Hilfeleistungen und 31 Fehlalarme.

Als besondere Ereignisse hob der Ortswehrchef die Einsätze beim Moorbrand in Meppen und beim Schiffsbrand auf der Lürssen-Werft in Vegesack hervor.

Auch kuriose Einsätze

Der Ortsbrandmeister erinnerte auch an einige kuriose Einsätze. Ein Alarmstichwort habe gelautet „Ölspur im Gebäude“. Vor Ort hätten die Feuerwehrleute dann einen halbnackten Mann auf dem Parkplatz vor dem Hochhaus angetroffen, der ihnen erzählte, dass er in seiner Wohnung 1000 Liter Feuerzeugbenzin verschüttet habe und das Gebäude in die Luft sprengen wolle. „Nach einigem Hin und Her konnten wir in die Wohnung und haben dort alles gefunden, außer Feuerzeugbenzin“, sagte Jan-Dirk Balz.

Bei den Hilfeleistungen handelte sich zu einem großen Teil um Türöffnungen. „Wir konnten diverse Personen aus ihren Wohnungen retten, aber leider wurden wir nicht immer rechtzeitig alarmiert, um noch helfen zu können“, berichtete der Ortsbrandmeister.

Bei einem Einsatz lautete die Alarmlage, dass ein Katzenbaby in einem Klo hinuntergespült worden sei und im Abwasserkanal feststecke. „Wir konnten tatsächlich noch ein leises Miauen aus dem Kanal hören“, erzählte Jan-Dirk Balz. Ein Feuerwehrmann hab sich kopfüber in den Kanal gehängt, um nach dem Kätzchen zu suchen. Aber ohne Erfolg. Auch der Versuch, das Tier mithilfe eines Saugwagens der Stadt Nordenham zu bergen, scheiterte. „Wir haben bei dem Einsatz festgestellt, dass ein Saugwagen nicht nur saugen, sondern auch pusten kann“, berichtete der Ortsbrandmeister. Der Leidtragende sei der um die Rettung der Katze bemühte Feuerwehrmann gewesen.

„Wir haben im Jahr 2018 weniger Einsätze gehabt, aber das ganze Spektrum abgedeckt“, sagte Jan-Dirk Balz. Auch die Rettung einer zwischen Dachschindeln eingeklemmten Möwe gehörte dazu.

Die Jugendabteilung der Nordenhamer Ortswehr hat 23 Mitglieder; in der Kinderfeuerwehr machen 32 Mädchen und Jungen mit.

Jan-Dirk Balz beendete seinen Jahresbericht mit einem Dankeschön an alle Einsatzkräfte. Dem schlossen sich Stadtbrandmeister Ralf Hoyer Bürgermeister Carsten Seyfarth und sein Stellvertreter Ulf Riegel an.

Beförderungen

Zum Ausklang der Versammlung standen Beförderungen auf dem Programm. Über ihre neuen Dienstgrade freuen sich Florian Schwarting (Oberfeuerwehrmann), Moritz Voskamp (Oberfeuerwehrmann), Jannik Lukes (Hauptfeuerwehrmann), Jens Haufe (1. Hauptfeuerwehrmann), Noel Heine (Löschmeister), Tobias Bühring (Hauptlöschmeister) und Stefan Stahl (Brandmeister).

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