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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Stadtfest-Besuch beginnt lustig und endet brutal

02.10.2019

Nordenham Weil er auf dem Nordenhamer Stadtfest vergangenen Jahres seinen Freund bewusstlos getreten haben soll, ist ein 23 Jahre alter Mann aus Nordenham wegen gefährlicher Körperverletzung zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichtes in Nordenham hat das Oldenburger Landgericht am Dienstag in zweiter Instanz bestätigt. Der Angeklagte indes hatte die Tat bestritten. Doch zwei Instanzen waren von seiner Schuld überzeugt.

Der Angeklagte hatte im vorigen Jahr das Nordenhamer Stadtfest besucht und zwar zusammen mit einem Freund. Was so lustig begann, sollte alsbald eine brutale Wendung nehmen. Der Freund des Angeklagten hatte auf dem Stadtfest seine Ex-Freundin getroffen. Zwischen den beiden soll dann ein handfester Streit entbrannt sein. Nun wurde die Lage unübersichtlich. Ein zweiter Freund des Angeklagten kam hinzu und rangelte mit dem ersten Freund. Der erste Freund war dabei zu Boden gegangen.

Nun passierte das Unvorstellbare: Den Feststellungen zufolge sprang der Angeklagte nun über eine Hecke und trat dem Freund, mit dem er zum Stadtfest gegangen war, voller Wucht gegen den Kopf. Das Opfer verlor das Bewusstsein.

Der Angeklagte bestritt die Tat. Niemals hätte er seinen Freund getreten. Er habe den Streit zwischen seinen beiden Freunden nur geschlichtet, mehr nicht. Und das Opfer erklärte, der Angeklagte hätte ihn niemals getreten. Der könnte nicht einmal einer Fliege was zuleide tun.

Nur: Das Opfer konnte sich an nichts mehr erinnern. Es wusste gar nicht, von wem es getreten worden war. Und da kamen dann zwei objektive Zeugen ins Spiel. Beide erklärten unabhängig voreinander, dass mit absoluter Sicherheit der Angeklagte zugetreten habe. Einer der beiden Zeugen stand absolut nüchtern direkt neben dem Geschehen. Die Gerichte stützten sich dann auch bei der Schuldfeststellung auf die Aussagen der beiden unabhängigen Zeugen.

Der Angeklagte will nun Revision gegen das Urteil einlegen. Wichtige Zeugen, die ihn womöglich entlasten könnten, seien nicht gehört worden.

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