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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Nordenhamer Wochenmarkt: Für Notfälle ist jetzt ein Defibrillator einsatzbereit

07.01.2021

Nordenham Beim plötzlichen Herzstillstand zählt jede Sekunde. Je früher die Erste Hilfe einsetzt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Betroffene überlebt. Automatische Defibrillatoren bieten bei der Reanimation wertvolle Unterstützung. Allerdings ist ein solches Gerät in der Regel nicht schnell zur Hand. Der Rotary-Club Nordenham will das ändern. Er will in der Nordenhamer Innenstadt mehrere solcher Geräte installieren und hat jetzt damit angefangen. Der erste von den Rotariern finanzierte Defibrillator hängt vor der Geschäftsstelle von Nordenham Marketing & Touristik (NMT) am Marktplatz.

Im Notfall wichtig

Bei den Rotariern haben sich besonders der Allgemeinmediziner Gerald Zinn und Jan Hoffmann, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes in Cloppenburg, dafür stark gemacht. Beide wissen wegen ihres beruflichen Hintergrunds, wie wichtig Defibrillatoren im Notfall sein können. Gerald Zinn verweist auf Studien, die belegen, dass der Einsatz automatischer Defibrillatoren die Überlebenswahrscheinlichkeit der Betroffenen deutlich erhöht. Ein Problem ist allerdings, dass sie meistens in Gebäude installiert sind. Ihre Verfügbarkeit ist in der Regel an Öffnungszeiten gebunden.

Gerald Zinn und Jan Hoffmann haben ihre Rotary-Kollegen bereits vor einem Jahr in Herzmassage und im Umgang mit dem Defibrillator geschult. In diesem Jahr wollen sie Schulungen für die Beschicker des Wochenmarkts und die Einzelhändler anbieten. Dadurch sollen sie sicherer im Umgang mit dem Defibrillator werden. Trotzdem könne das Gerät auch von Ungeschulten bedient werden, betont Gerald Zinn – Sprachanweisungen helfen dem Laien.

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Rund 2500 Euro haben die Rotarier für den automatischen Defibrillator ausgegeben. Außerdem haben sie einen Wartungsvertrag für das Gerät abgeschlossen. Der Defibrillator vor der NMT-Geschäftsstelle soll nicht der letzte sein. Geplant ist, weitere stark frequentierte Orte in der Stadt mit solchen Geräten auszustatten.

Mehr Geld in der Kasse

Das Geld stammt aus den Beiträgen der Mitglieder. Die zahlen weiter, obwohl das Vereinsleben seit Monaten wegen der Corona-Einschränkungen ruht. Der Club hat dadurch weniger Kosten und kann mehr spenden. Auch der Club-Präsident Joachim Tönjes findet, dass die Anschaffung des Defibrillators für die Allgemeinheit eine gute Sache ist.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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