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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Umleitung besteht erste Feuerprobe

16.04.2019

Nordenham Hergen Hadeler von der Verkehrsbehörde der Stadt Nordenham hatte am Montag einen ruhigen Arbeitstag. Normalerweise klingelt bei ihm das Telefon heiß, wenn der Verkehr aufgrund von Baustellen in der Stadt umgeleitet werden muss. Seit Samstag, 10 Uhr, ist eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt Nordenham gekappt. Der Neubau der Brücke über das Blexer Sieltief in Höhe des Helgoländer Damms in Friedrich-August-Hütte erfordert eine voraussichtlich achtmonatige Vollsperrung auf der Martin-Pauls-Straße. Damit verbunden ist eine aufwendige Neuregelung der Verkehrsströme in Nord-Süd-Richtung und umgekehrt. Das von vielen Nordenhamern befürchtete Verkehrschaos ist zumindest in den ersten Tagen ausgeblieben.

Ihre Meinung ist gefragt

Liebe Leserinnen und Leser, seit Samstag ist die Martin-Pauls-Straße voll gesperrt. Wie die städtische Verkehrsbehörde und die Polizei mitteilen, hat es bisher keine größeren Probleme auf der Umleitungsstrecke gegeben. Gerne können Sie uns mitteilen, welche Erfahrungen Sie gemacht haben. Wenn Sie Anregungen, Kritik oder Lob loswerden möchten, schreiben Sie eine E-Mail an red.nordenham@nwzmedien.de oder rufen Sie uns an unter Telefon   04731/99882207.

In Abstimmung mit allen beteiligten Ämtern und Einrichtungen hat Hergen Hadeler nicht nur das Umleitungskonzept erarbeitet, sondern auch den Zeitpunkt festgelegt, an dem die Vollsperrung beginnt. Nicht zufällig wurde die Martin-Pauls-Straße am vergangenen Samstag dichtgemacht, weil an einem Wochenende in den Ferien deutlich weniger Autos in der Stadt unterwegs sind als an normalen Tagen. Ihre Feuerprobe musste die Umleitung während des Berufsverkehrs am Montagmorgen bestehen. Die erste Zwischenbilanz fällt positiv aus. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse“, teilt Hergen Hadeler mit.

Keine Beschwerden

Auch in der Nordenhamer Polizeidienststelle ist es ruhig geblieben. Wie der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, Matthias Ahlers, mitteilt, gab es keine Beschwerden. Er geht davon aus, dass sich die Nordenhamer im Vorfeld auf die neue Situation eingestellt haben. Im Rahmen des Streifendienstes haben die Ordnungshüter den Umleitungsverlauf am Montag ganz besonders ins Visier genommen. Und das wollen sie auch weiterhin tun. Seine nächste größere Bewährungsprobe muss das Verkehrskonzept am Mittwoch, 24. April, bestehen. Das ist der erste Tag nach den Osterferien. Und dann wird das Verkehrsaufkommen in der Stadt voraussichtlich wieder die üblichen Dimensionen erreichen.

Auch die befürchteten langen Rückstaus an den Kreuzungen, die für die Zeit der Vollsperrung mit mobilen Ampelanlagen ausgestattet wurden, sind ausgeblieben. Nach den Worten von Hergen Hadeler ist es weder an der Kreuzung B 212/Atenser Allee /Coldewärfer Straße noch an der Kreuzung Atenser Allee/Viktoriastraße/Altensieler Straße zu größeren Problemen gekommen. Sollte sich das ändern, haben die Verkehrsplaner noch einen Joker im Ärmel. Dann könnten Detektoren aktiviert werden, die die verschiedenen Ampelphasen an das jeweilige Verkehrsaufkommen anpassen. Bisher sieht Hergen Hadeler aber keine Notwendigkeit dafür.

Was Hergen Hadeler nicht ganz so gut gefällt, ist die Tatsache, dass eine ausschließlich für Rettungsfahrzeuge gebaute Behelfsbrücke, die die Johannastraße mit dem Helgoländer Damm verbindet, trotz entsprechender Verbotsschilder rege genutzt wird von Fußgängern und Fahrradfahrern. Dabei ist auch für diese Verkehrsteilnehmer eine Umleitung ausgeschildert worden. Sie führt über Margaretenstraße, Glückauf II und Blexersander Straße.

Tolle Teamleistung

Wie gravierend der Eingriff in die Nordenhamer Verkehrsinfrastruktur ist, zeigen viele Details im Verlauf der Umleitungsstrecke. So wurden an einigen Kreuzungen zum Beispiel die Haltelinien versetzt, damit Lastwagen mit ihrem größeren Wendekreis schneller passieren können. Außerdem gibt es jede Menge Halteverbotsschilder, wo vorher keine waren. Hergen Hadeler schließt nicht aus, dass in den kommenden Tagen an der einen oder anderen Stelle noch nachgebessert werden muss. Aber bisher ist er zufrieden. Dass der Verkehr so reibungslos läuft, ist aus seiner Sicht das Ergebnis einer tollen Teamarbeit aller Beteiligten. Ausdrücklich bezieht er die Anlieger des Helgoländer Damms ein, die extrem kooperativ gewesen seien.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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