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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Am vierten Tag läuft’s nicht ganz so rund

17.04.2019

Nordenham Ihre erste Bewährungsprobe hatte die Umleitungsstrecke am Montag bestanden. Via Facebook gab es sogar Lob von einigen NWZ-Lesern. „Planerisch echt in Ordnung. Da hat jemand wohl lange gegrübelt“, lautete ein Kommentar. Und so positive Resonanz ist alles andere als selbstverständlich angesichts der Tatsache, dass die Verkehrsführung in Nordenham wegen der seit Samstag bestehenden Vollsperrung auf der Martin-Pauls-Straße nahezu komplett umgekrempelt werden musste.

Der Teufel liegt wie so oft im Detail. Ein Leser hat die Beobachtung gemacht, dass vor allem Auswärtige Probleme mit der Beschilderung an der Kreuzung B 212/Burhaver Straße in Grebswarden haben. Wenn sie in nördlicher Richtung auf den Schilderwald zusteuern, sehen sie unter anderem, dass eine Umleitungsstrecke endet, dass eine nach Blexen führt, – und ein rotes Kreuz über dem Schild, das nach Burhave weist. Dass manch einer bei diesem Schilderwirrwarr auf die Idee kommt, er müsse geradeaus fahren, um nach Burhave zu kommen, ist durchaus nachvollziehbar. Das Problem ist, dass derzeit auch die Ortsdurchfahrt in Burhave gesperrt ist – wegen Sanierungsarbeiten. „Es ist immer unglücklich, wenn sich zwei Umleitungsstrecken überschneiden“, sagt dazu Hergen Hadeler. Nach derzeitigem Stand wird die Vollsperrung in Burhave Mitte nächster Woche aufgehoben. Und dann dürfte sich zumindest dieses Problem von alleine lösen.

Ein weiterer Leser regt an, die Ampelschaltung an der Kreuzung Blexersander Straße/Martin-Pauls-Straße an das Verkehrsaufkommen anzupassen. Dieser Leser hatte lange Rückstaus auf der Blexersander Straße beobachtet.

Für Hergen Hadeler steht dieser Bereich im Verlauf der Umleitungsstrecke nicht an erster Stelle, wenn es um die Abarbeitung noch bestehender Problemstellen geht. Priorität hat für ihn die Kreuzung B 212/Atenser Allee/Coldewärfer Straße, die für die Zeit der Umleitung mit einer mobilen Ampelanlage ausgestattet wurde. Ging es in den ersten Tagen an der so genannten Hammer-Kreuzung noch recht entspannt zu, so verschärfte sich die Situation am Dienstag. Immer wieder kam es am Vormittag zu längeren Rückstaus.

Wohl aufgrund des bevorstehenden Osterfestes und des Wochenmarkts waren am Dienstag deutlich mehr Autos in der Stadt unterwegs als am Montag. Nach den Worten von Hergen Hadeler staute sich der Verkehr vor allem auf der Atenser Allee vor der Hammer-Kreuzung. Inzwischen sind die Detektoren der Ampelanlage aktiviert, die dort den Verkehr regelt. Die Ampel verlängert bei Bedarf die Grünphasen für die Autofahrer auf der Atenser Allee.

Für die Hammer-Kreuzung gibt es den Vorschlag eines Lesers, die gelben Haltelinien noch weiter zurückzuversetzen, um mehr Platz für abbiegende Sattelzüge zu schaffen. Wichtig sei es, dass der Kreuzungsbereich schnell geräumt wird. Und deshalb ist dem Leser auch der Hinweis wichtig, dass Stoppschilder keine Bedeutung haben, so lange die Ampelanlage in Betrieb ist.

Mit der „Inbetriebnahme“ der Umleitung ist für Hergen Hadeler die Arbeit längst nicht beendet. Der Verkehrsexperte der Stadt behält die Umleitung weiter im Blick. Interessant wird es am Mittwoch, 24. April, dem ersten Tag nach den Osterferien, wenn sich das Verkehrsaufkommen noch einmal deutlich erhöht.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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