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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Feuerwehr: Nur mit „Blaumann“ und Helm zum Einsatz

25.11.2016

Köterende Gummistiefel mussten selbst mitgebracht werden, und dann ging es mit „Blaumann“ und schwarzem Helm zum Einsatzort. Das klingt abenteuerlich, und das war es sicher auch. Und ganz bestimmt nicht ungefährlich für die Feuerwehrkameraden, die Anfang der 1970er Jahre ihren Dienst fürs Gemeinwohl antraten. Vier dieser verdienten Kameraden von der Ortswehr Köterende sind jetzt in die Altersabteilung verabschiedet worden.

Erst einige Jahre ersetzte ein schwarzer Mantel den „Blaumann“, bis dann endlich auch in Köterende die ersten feuerfesten Jacken Einzug hielten. Daran erinnern sich Manfred Wolff, Gerd Müller, Günther Kuhlmann, Erwin Vosteen, Egon Koopmann und Gerd Pape nur allzu gut. Dass sie nicht nur unter diesen fast primitiven Umständen immer zur Stelle waren, wenn sie gebraucht wurden, sondern auch mehrere Jahrzehnte stets engagiert ihren Dienst als Feuerwehrmann versehen haben, ist hinreichend Grund für Kreisbrandmeister Heiko Basshusen und den Berner Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp, die Kameraden bei Übertritt in die Altersabteilung mit einer Urkunde und der Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes in Silber in einer Feierstunde im Feuerwehrhaus Köterende auszuzeichnen.

Hauptbrandmeister Manfred Wolff, ehemaliger stellvertretender Kreisbrandmeister und ehemaliger Gemeindebrandmeister der Gemeinde Berne, und 1. Hauptfeuerwehrmann Gerd Müller, langjähriger Maschinist und ehemaliger stellvertretender Funkwart, traten im November 1969 in die Feuerwehr Köterende ein. Die 1. Hauptfeuerwehrmänner Günther Kuhlmann und Erwin Vosteen folgten im Dezember. Kuhlmann war jahrelang stellvertretender Jugendfeuerwehrwart und Vosteen lange Zeit Verpflegungswart. Außerdem engagierten sich die Beiden viele Jahre lang im Festausschuss.

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Brandmeister Egon Koopmann, ehemaliger Gruppenführer und stellvertretender Ortsbrandmeister, trat im Januar 1974 der Feuerwehr Köterende bei, nachdem er zuvor bereits einige Jahre Mitglied der Feuerwehr Altenhuntorf war – seinem Heimatort.

Bereits im Oktober 1971 war Oberbrandmeister Gerd Pape in die Feuerwehr Köterende eingetreten. Der ehemalige Atemschutzwart, Gruppenführer und langjährige Ortsbrandmeister wechselt aus gesundheitlichen Gründen zwei Jahre früher in die Altersabteilung.

„Mit dem Übertritt dieser Kameraden in die Altersabteilung tritt eine ganze Generation aus dem aktiven Dienst aus, die die Freiwillige Feuerwehr Köterende zu dem gemacht hat, was sie heute ist“, betonte Ortsbrandmeister Mathias Arning. „Sie hinterlassen bei uns eine große Lücke“, fügte er hinzu.

Die sechs Feuerwehrkameraden waren auch am Bau des Feuerwehrhauses in den Jahren 1975 und 1976 sowie bei der Beschaffung der – teilweise noch heute vorhandenen – Feuerwehrfahrzeuge entscheidend mit beteiligt.

Außerdem gehörten sie der sehr erfolgreichen Wettkampfgruppe an, die durch ihre guten Platzierungen den Namen der Köterender Wehr über die Gemeindegrenze hinaus bekannt gemacht hat.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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