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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

SCHADSTOFFBEKÄMPFUNG: Ölteppich treibt auf Strohauser Plate zu

06.11.2006

RODENKIRCHEN /NORDENHAM RODENKIRCHEN/NORDENHAM - Angenommener Ölunfall auf der Weser mit einem Ölteppich, der direkt auf das Naturschutzgebiet Strohauser Plate zutreibt: Erstmals haben am Sonnabend bei einer Übung das Schadstoffbekämpfungsteam des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Brake und das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven ihr Zusammenspiel geprobt. Das gelang erfolgreich. Mit dabei: 17 engagierte ehrenamtliche Helfer des THW aus Nordenham. Insgesamt waren 24 Menschen im Übungseinsatz sowie eine Hand voll Beobachter vom Landkreis und der Wasserschutzpolizei.

Gemäß Übungsszenario waren beim Bebunkern eines Schiffes an der Midgard-Pier in Nordenham mehrere Kubikmeter schweres Bunkeröl in die Weser gelaufen. Ein Teil des auf der Weser schwimmenden Öls konnte durch schnellen Einsatz des Ölbekämpfungsschiffes „Luneplate“ wieder aufgenommen werden. Ein Teil trieb mit dem Flutstrom als Ölteppich über die Schweiburg, ein Nebenarm der Weser, auf die Strohauser Plate zu.

Die „Luneplate“ konnte wegen ihres zu großen Tiefgangs dort nicht eingesetzt werden. Deshalb forderte der NLWKN vom Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven die mit Ölbekämpfungsgeräten ausgestattete „Granit“ an, die einen Tiefgang von nur 1,28 Meter hat. „Im Ernstfall wird das Team des NLWKN mit den Helfern versuchen, so viel Öl wie möglich aufzunehmen. Im Einsatz sind Skimmer, die ähnlich wie Staubsauger funktionieren und ein Öl-Wasser-Gemisch aufsaugen“, erklärt Einsatzleiter Hergen Oetken vom NLWKN.

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Seit Januar 2005 ist dieser Landesbetrieb zuständig für Ölunfälle auf der Elbe, der Weser, der Ems und in den niedersächsischen Küstengewässern. Im Rahmen des Havariekommandos mit Sitz in Cuxhaven ist das Zusammenspiel von Landes- und Bundesbehörden bereits geübt worden. Premiere hatte am Sonnabend die Zusammenarbeit zwischen NLWKN und Wasser- und Schiffahrtsamt Bremerhaven.

Hergen Oetken zog gegenüber der NWZ eine sehr positive Bilanz: „Es hat wirklich so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten. Für den Fall eines tatsächlichen Ölunfalls können wir mit dieser Bekämpfungseinheit effektiv einschreiten.“

Zwar habe für den Einsatz in der Schweiburg geholfen, dass das mittlere Tidehochwasser 75 Zentimeter höher als üblich aufgelaufen ist. Aber auch bei normalen Wasserständen wäre der Übungseinsatz nicht weniger erfolgreich verlaufen, so Oetken.

Wie gewohnt hätten die Helfer des THW aus Nordenham mit gutem ehrenamtlichen Engagement und ihrer guten Laune die Gerätschaften zum Einsatz gebracht. Als THW-Einsatzleiter war Nils Wieland dabei, der Gruppenführer Ölschadensbekämpfung beim THW in Nordenham ist.

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Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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