• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Prozess: Prügelei: Richter spricht Nordenhamer frei

27.05.2014

Nordenham Im Prozess gegen zwei 21 und 22 Jahre alte Frauen und zwei 21 und 27 Jahre alte Männer aus Nordenham, die sich in einer Berufungsverhandlung vor dem Oldenburger Landgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten mussten, bleibt es bei den früheren Freisprüchen. Die Berufungskammer verwarf am Montag die Berufung der Nebenklage.

Die Staatsanwaltschaft, die ebenfalls gegen das erste Urteil des Nordenhamer Amtsgerichtes Berufung eingelegt hatte, hatte ihr Rechtsmittel zuvor schon zurückgenommen.

Das Amtsgericht Nordenham hatte die vier Angeklagten von dem Vorwurf freigesprochen, am 14. April vergangenen Jahres in der Innenstadt auf offener Straße auf einen 28-Jährigen eingeschlagen zu haben. Drei der vier Angeklagten sei eine Tatbeteiligung überhaupt nicht anzulasten, und der Faustschlag des 21-jährigen Angeklagten sei durch eine Notwehrlage gedeckt gewesen, so das Amtsgericht. Diese Einschätzung teilt auch die Berufungskammer in Oldenburg und bestätigte das Urteil.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Der 28-Jährige hatte schwere Verletzungen davon getragen: Rippen- und Sprunggelenkbruch nebst Bewusstlosigkeit. Diese Tatsache lasse das Gericht unbefriedigend zurück, sagte der Vorsitzende Richter gestern. Aber die Beweismittel seien einfach nicht gut.

Die Angeklagten gaben an, in Notwehr gehandelt zu haben. Ihre Schilderung des Ablaufs sei sehr detailliert und anschaulich gewesen. Das könne man so nicht widerlegen. Dagegen habe das Opfer Erinnerungslücken gezeigt.

Der 28-Jährige, der zur Tatzeit betrunken war, hatte die Angeklagten provoziert. Von dem 21-jährigen Angeklagten soll er gar nicht wieder ablassen haben wollen. So nahm das Geschehen nach Überzeugung des Gerichtes einen „völlig tragischen Verlauf“.

Für die Angeklagten sprach, dass sie allesamt nicht vorbestraft sind. Sie hätten sich nichts ausgedacht und auch nichts abgesprochen, so der Richter gestern. Ein „Belastungszeuge“ habe sich vertan. Der Zeuge wollte Täter wahrgenommen haben, die kein akzentfreies Deutsch gesprochen hätten. Die Angeklagten aber sprechen allesamt akzentfreies Deutsch.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.