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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Berufung: Richter sieht keine Schuld des Angeklagten

08.02.2014

Rodenkirchen /Oldenburg Vom Vorwurf der fahrlässigen Gewässerverunreinigung hat das Oldenburger Landgericht am Donnerstag einen 28-jährigen Stadlander freigesprochen. Damit hob die Berufungskammer ein früheres Urteil des Amtsgerichts Nordenham auf. Das hatte den Angeklagten in einem ersten Prozess noch im Sinne der Anklage schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt.

Der Angeklagte hatte mit seinem Auto am 28. Dezember 2012 auf der Braker Straße südlich von Rodenkirchen einige Fahrzeuge vor ihm überholt. Die fuhren statt der erlaubten 100 nur 50 Stundenkilometer. Den Grund für die Verkehrsstockung kannte der 28-Jährige nicht. Er sollte ihn aber bald kennenlernen. An der Spitze der Kolonne fuhr eine 49-jährige Brakerin. Sie suchte eine Hofeinfahrt und hatte schon längere Zeit den linken Blinker gesetzt.

Das konnte der Angeklagte aber nicht sehen. So überholte er weiterhin die vor ihm fahrenden Fahrzeuge. Als er dann den Renault Kangoo der Frau sah und vor allem den Blinker, war es zu spät. Denn sie hatte in dem Moment die Hofeinfahrt gefunden und bog auch sofort nach links ab. Es kam zu einer schweren Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Die Frau war schwer verletzt worden, und der Angeklagte landete mit seinem Fahrzeug in einem Graben. Dort lief dann Betriebsflüssigkeit aus dem Auto, weswegen sich der 28-Jährige fortan wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung verantworten musste.

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Doch das könne nicht sein, hatte sich der Braker Verkehrsrechtsanwalt Lutz Franke gedacht. Er legte für seinen Mandanten Berufung gegen das Nordenhamer Urteil ein – mit Erfolg. Der Anwalt konnte aufzeigen, dass der Angeklagte keinerlei Schuld an dem Geschehen trage. Eine besondere Sorgfaltspflicht komme dem zu, der links abbiege. Das Gericht sah das genauso. Deswegen erging auch ein Freispruch.

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