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Brandschutz: Nachwuchs lässt nichts anbrennen

11.07.2018

Rodenkirchen „Das ist eine Wärmebildkamera, die benutzt man, um Glutnester zu finden“, sagt der elfjährige Malte Wiemer. Wer mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Rodenkirchen spricht, dem wird schnell klar, die Kids kennen sich aus, wenn es um feuerwehrtechnisches Gerät geht. Ob C-Schlauch, Netzwerkstrahlrohr, Standrohr oder Verkehrsleitkegel, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr kennen die Begriffe aus dem Effeff. Na gut, ab und zu klingt die Antwort eher nach einer Frage und es wandert ein hilfesuchender Blick zu den Betreuern der Jugendfeuerwehr, aber die meisten Kids sind ja auch erst seit knapp einem Jahr dabei.

21 Mitglieder

Insgesamt 21 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren gehören der Jugendfeuerwehr Rodenkirchen derzeit an. Damit ist die Jugendfeuerwehr zurzeit recht gut aufgestellt, das war aber nicht immer so. „Vor ein paar Jahren hatten wir nicht einmal mehr zehn Kinder. Durch die Ferienpassaktionen haben wir viele neue Mitglieder dazugewonnen“, freut sich Jugendwartin Fenja Rohde.

Die Mitglieder treffen sich an jedem Montag (auch in den Ferien) von 18 bis 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus in Rodenkirchen. „Dabei steht der Spaß an erster Stelle“, sagt die Jugendwartin. Interessierte Kinder können gern zum Schnuppern an den Übungsdiensten teilnehmen. Beim technischen Dienst lernen die Kinder die Ausrüstung eines Feuerwehrautos kennen und zu benennen. Aber es stehen natürlich noch viel mehr Aktivitäten auf dem „Dienstplan“ des Feuerwehrnachwuchses.

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Termine im Kalender der Jugendfeuerwehr Rodenkirchen

Auch in diesem Sommer stehen bei der Jugendfeuerwehr Rodenkirchen noch einige Termine an. An diesem Freitag, 13. Juli, beginnt zum Beispiel das gemeinsame Zeltlager mit der Jugendfeuerwehr Dedesdorf. Bis zum 15 Juli stehen für sie Spiel und Spaß auf dem Programm. Neben Wettkämpfen ist auch eine Nachtwanderung geplant.

Ein Aktionstag der Gemeindejugendfeuerwehr Stadland findet am 4. August von 11 bis bis 14 Uhr für Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 16 Jahren beim Feuerwehrhaus in Schwei statt. Dort werden unter anderem verschiedene Mitmach-Experimente angeboten. Die Feuerwehrfahrzeuge werden vorgestellt und es findet eine Einsatzübung statt. Anmeldungen nimmt Gerriet Böning unter Telefon  0160/7535576 an.

Die Jugendfeuerwehr Rodenkirchen ist in diesem Jahr Ausrichter des Hallensportturniers der Kreisjugendfeuerwehr Wesermarsch. Es findet am 11. November statt.

Dem elfjährigen Joachim Lohe gefällt zum Beispiel die regelmäßig stattfindende Funkrallye am besten, bei der die Jugendlichen in Gruppen in Rodenkirchen unterwegs sind und per Funkgerät Aufgaben bekommen, die sie erfüllen müssen. „Zum Beispiel müssen wir die Öffnungszeiten beim Supermarkt raussuchen“, erklärt Joachim Lohe weiter.

Derzeit einziges Mädchen in der Truppe ist Lillemor Möller. Die elfjährige lässt sich von den Jungs nicht ärgern. „Ich schaffe es schon, mich durchzusetzen“, sagt sie. Sie hat sogar neue Freunde unter ihren Mitstreitern gefunden, erzählt sie. Das war auch einer der Gründe, warum sie in die Jugendfeuerwehr eingetreten ist. Außerdem ist auch ihr Bruder schon Mitglied. Ihr gefallen die Turniere am besten. Denn die Jugendfeuerwehren treten auch regelmäßig bei Wettkämpfen zum Beispiel im Kuppeln gegeneinander an.

Jährliche Zeltlager

Fester Bestandteil im Veranstaltungskalender ist auch das Zeltlager für die Jugendlichen. Immer im Wechsel wird es von der Kreisjugendfeuerwehr, dem Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV) als Bezirkszeltlager, oder von der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr als Landeszeltlager ausgerichtet, erzählt Ortsbrandmeister Lars Stratmann. Auch sportlich geht es bei den Jugendfeuerwehren immer wieder zu. Zum Beispiel beim großen Schwimmturnier. Sport und körperliche Fitness seien wichtig für die Feuerwehrleute. „Ein Großteil der Mitglieder ist atemschutztauglich, dafür müssen sie eine gewisse körperliche Fitness haben“, sagt der Ortsbrandmeister. Die Atemschutzgeräteträger werden alle drei Jahre auf ihre Tauglichkeit getestet.

21 Jugendfeuerwehren gibt es im Landkreis Wesermarsch. Diese seien immens wichtig für die Nachwuchsgewinnung der Freiwilligen Feuerwehren, sagt der Ortsbrandmeister. „90 Prozent der aktiven Mitglieder resultieren aus der Jugendfeuerwehr“, sagt er. Doch die Quote derer, die aus der Jugend zu den Aktiven wechseln, werde immer geringer. „Wir sind froh, wenn uns von zehn Jugendwehrmitgliedern zwei erhalten bleiben“, sagt Lars Stratmann. Im Alter zwischen 16 und 18 können die Jugendlichen in die Freiwillige Feuerwehr wechseln. „Das ist natürlich ein Alter, in dem sich für die Heranwachsenden viel verändert“, weiß der Ortsbrandmeister.

Die Jugendfeuerwehr in Rodenkirchen wurde am 16. Juli 1967 von Gerhard Rohde gegründet, der jetzt Ehrenortsbrandmeister ist. Die derzeitige Jugendwartin Fenja Rohde ist seine Enkelin. Sie freut sich besonders, dass sie dank einer Spende von der Firma Bens Bestattungen nun neue Schirmmützen für die Jugendfeuerwehr kaufen konnten. Das war ein langgehegter Wunsch.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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