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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Kreisfeuerwehrverband: Zwei schwere Brände fordern Todesopfer

11.06.2020

Rodenkirchen /Wesermarsch Das Jahr 2019 war für die Feuerwehren im Landkreis Wesermarsch sehr arbeitsreich. Bei 229 Bränden, darunter 29 Großbrände, waren die 1511 Feuerwehrmänner und -frauen im Einsatz. Außerdem wurden die Brandschützer zu 340 böswilligen und blinden Alarmen, 492 technischen Hilfeleistungen, 174 sonstigen Einsätzen und Brandwachen und auch zu 58 First-Responder-Einsätzen alarmiert.

Mehr als 1300 Einsätze

Insgesamt sind die Wehren des Landkreises also gut 1300 Einsätze gefahren, mehr als 3,5 pro Tag. Für Kreisbrandmeister Heiko Basshusen, der gleichzeitig Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Wesermarsch ist, sind die beiden Brände im Pflegeheim Haus Christa in Stollhamm und auf einem Anwesen in Achterstadt besonders tragisch. Hier wurden nicht nur Sachwerte zerstört, sondern Menschen sind in den Flammen ums Leben gekommen.

Darauf verweist er in seinem umfangreichen Jahresbericht, den er eigentlich bei der Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes in der Rodenkircher Markthalle halten wollte. Doch diese Versammlung kann wegen der Corona-Krise nicht stattfinden.

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Diese von Heiko Basshusen aufgezählten Einsätze zeigten aber auch, wie wichtig ein flächendeckendes Feuerwehrwesen in der Wesermarsch ist. Durch gute Ortskenntnis und schnelle Eintreffzeiten kann ein Brand beispielsweise auf ein Zimmer beschränkt, oder es können Menschen aus ihren Wohnungen und Häusern gerettet werden.

Kirche in Flammen

Noch ein weiterer Brand sorgte für Schlagzeilen. Am 4. Juli brannte die St.-Bartholomäus-Kirche in Golzwarden. Auch wenn hier keine Menschen Verletzungen erlitten, war der Brand einer Kirche mit der historischen Orgel von Arp Schnitger ein Schlag für die Kirchengemeinde.

Neben den vielen Brandeinsätzen waren es vor allem Verkehrsunfälle, die Höchstleistungen von den Feuerwehrmännern und -frauen und ihren Einsatzmitteln, den Fahrzeugen und Werkzeugen, verlangten.

Heiko Basshusen betonte aber, dass Feuerwehrarbeit vor allem aus vielen kleineren und weniger spektakulären Einsätzen besteht, die aber oft nicht weniger wichtig für die Betroffenen sind.

Um für das breite Einsatzspektrum gewappnet zu sein, braucht es neben einer guten Ausbildung, die in den einzelnen Ortsfeuerwehren aber auch auf Kreisebene und an den Akademien für Brand- und Katastrophenschutz stattfindet, gute Ausrüstung.

So sei es sehr erfreulich dass in Nordenham das erste von zwei abgängigen „Löschgruppenfahrzeugen Katastrophenschutz“ des Landkreises ersetzt worden sei.

Diese Feuerwehrfahrzeuge werden aus Mitteln des Bundes bezahlt und sollen vor allem bei Katastrophen und überörtlichen Großschadenslagen bei Einsätzen der Kreisfeuerwehrbereitschaft wie dem Moorbrand in Meppen ausrücken.

Heiko Basshusen bedankte sich bei den vielen ehrenamtlich Tätigen und deren Unterstützer in Verwaltung und Politik.

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