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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Seefelder Wehr erwartet viel Arbeit

25.02.2019

Seefeld „In diesem Jahr wartet viel Arbeit auf uns“, sagte Ortsbrandmeister Stephan Hennings im Feuerwehrhaus bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Seefeld. Zurzeit laufen die Planungen für den Um- beziehungsweise Anbau an das jetzige Gerätehaus. Ein Architekt soll eingebunden werden, damit alle gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt werden. Dafür müssen die Feuerwehrleute zunächst das bisherige Gerätehaus, das abgerissen werden soll, ausräumen. Die Feuerwehrleute machten deutlich, dass die Ersatzlösung – drei Container, die für das Material zur Verfügung gestellt werden – nicht zur dauerhaften Lösung werden dürfe.

Ein neues Löschfahrzeug soll 2020 bestellt werden. Die Planungen für die Ersatzbeschaffung des mehr als 30 Jahre alten Löschfahrzeugs LF 8 sind in vollem Gange. „Bei der derzeitigen Auftragslage kann man aber davon ausgehen, dass erst 2022 oder 2023 mit der Indienststellung zu rechnen ist“, meinte der Ortsbrandmeister.

2018 sei für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Seefeld ein ereignisreiches Jahr gewesen. Einer der Höhepunkte war das 90-jährige Bestehen der Wehr und die damit verbundenen Feierlichkeiten. Besonders die Brand-Party sei ein sehr großer Erfolg gewesen, berichtete er.

Die Wehr zählt derzeit 38 aktive Mitglieder, davon drei weibliche. Im vergangenen Jahr wurden zwei neue Mitglieder als Quereinsteiger gewonnen. Zusammen leisteten sie 4600,5 Dienst- und Einsatzstunden ab, rückten zu sechs Brandeinsätzen, fünf technischen Hilfeleistungen und zwei Alarmübungen aus. Zudem absolvierten sie 520 Lehrgangsstunden und 28 Stunden in der Funkgruppe. Hinzu kommen weitere Stunden für die Vorbereitung des Jubiläums, die Treffen der Projektgruppe Fahrzeugkonzept und Beschaffung und die Stunden der Fachwarte. Neben den Aktiven gehören 14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 17 Alterskameraden zur Wehr in Seefeld. Die Mitglieder der Feuerwehr brachten sich auch 2018 wieder bei vielen Veranstaltungen der Vereinsgemeinschaft ein, begleiteten die Radtour der Gemeinde nach Jade und organisierten drei Blutspenden.

Geehrt wurden an diesem Abend Louisa Albertzard und Wilke Kaemena für ihre zehnjährige Mitgliedschaft. Löschmeister Henning Belitz wurde für seine 20-jährige, Brandmeister Stephan Hennings für seine 30-jährige, Hauptfeuerwehrmann Karl-Heinz Schmidt für seine 50-jährige und der ehemalige Ortsbrandmeister Gerd Schledorn für seine 55-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet.

Befördert wurden die Feuerwehrmänner Daniel Joachimsthaler, Leon Eden und Finn Henzel, Gerriet Böning zum Löschmeister, Eric Ripphoff zum Brandmeister und Stephan Hennings zum Oberbrandmeister.

Bürgermeister Klaus Rübesamen berichtete, dass die neuen Rettungsstationen in Stollhamm und im neuen Schweier Gewerbegebiet gebaut werden sollen. Abschließend dankte der Bürgermeister den Feuerwehrleuten für ihre große Verlässlichkeit.

Siegmar Wollgam, der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses freute sich, dass in der Feuerwehr Seefeld nahezu alle Altersstufen der Bevölkerung vertreten sind. Ratsmitglied Günter Busch (CDU) lobte das Engagement der Feuerwehrleute. „Es ist wichtig, dass einige voran gehen.“ Dem schlossen sich auch Erika Weubel (SPD) und Olaf Helwig (WPS) an. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jürgen Hahn ehrte schließlich den 94-jährigen ehemaligen Gemeindebrandmeister Hugo Ahlhorn, der weiterhin rege an Terminen der Feuerwehr teilnimmt.

Jürgen Hahn berichtete, dass in den Freiwilligen Feuerwehren Stadlands im vergangenen Jahr 165 Feuerwehrleute in der Aktiven Wehr, 53 Alterskameraden und 39 Jugendliche aktiv waren. Insgesamt rückten die Wehren zu 30 Bränden, 35 technischen Hilfeleistungen und 13 Fehlalarmen aus.

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