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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Straftat: Staatsanwaltschaft wirft Iraker Mord vor

19.03.2016

Nordenham Die Polizei hat ihre Ermittlungen abgeschlossen, und nun steht fest, dass der 30-Jährige Iraker, der am 11. Januar dieses Jahres in Nordenham seine 26-jährige Ehefrau getötet haben soll, wegen Mordes angeklagt wird. Das hat am Freitag der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg, Torben Tölle, auf Nachfrage der NWZ  mitgeteilt. Der 25-jährige Bruder des mutmaßlichen Täters muss sich wegen Beihilfe zum Mord verantworten.

Wie die NWZ  berichtete, spielte sich das Familiendrama in der Dachgeschosswohnung eines Mehrparteienhauses an der Hansingstraße 172 ab. Dort lebte der 30-Jährige gemeinsam mit seinem Bruder und seinem zehnjährigen Sohn. Am 11. Januar kam seine 26-jährige Frau mit den drei jüngeren Kindern zu Besuch. Dieser Besuch endete tödlich für die Frau. Es kam zu einem Streit, bei dem die 26-Jährige niedergestochen wurde. Alle Beteiligten waren Flüchtlinge aus dem Irak.

Die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch hatte nach der tödlichen Auseinandersetzung eine Mordkommission eingerichtet. Die Kinder kamen in die Obhut des Kreisjugendamtes.

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Die Staatsanwaltschaft geht nach den Worten von Torben Tölle von einer Beziehungstat aus. Die Frau, die getrennt von ihrem Mann in einer Erstaufnahmeinrichtung für Flüchtlinge in Braunschweig untergebracht war, hatte einen neuen Lebensgefährten. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft konnte der 30-Jährige das nicht akzeptieren.

Die Anklagebehörde wertet die Tat juristisch als Mord, weil der mutmaßliche Täter aus niederen Beweggründen gehandelt habe. Dem Bruder wirft sie vor, bei der Tat Unterstützung geleistet zu haben.

Der 30-Jährige sitzt seit dem Verbrechen in Untersuchungshaft, sein Bruder war eine Woche später von der Polizei verhaftet worden.

Der Prozess gegen die beiden Angeklagten soll am 3. Juni vor dem Schwurgericht des Oldenburger Landgerichts beginnen. Im Falle einer Verurteilung muss der 30-Jährige mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen. Das Strafmaß für den Bruder liegt im Falle einer Verurteilung zwischen 3 und 15 Jahren.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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