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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Teamarbeit ist Trumpf und macht Spaß

21.11.2015

Nordenham Er ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann. „Das habe ich von meinem Vater geerbt“, sagt Detlef Ukena, Sohn von Jürgen Ukena, der lange Jahre stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes und von 1991 bis 2004 Leiter der Werkfeuerwehr des Kernkraftwerkes Unterweser (KKU) war. Seit 1. Januar dieses Jahres ist Detlef Ukena Ortsbrandmeister in Esenshamm und seit 1. Mai stellvertretender Stadtbrandmeister.

Großer Zeitaufwand

Der damit verbundene große Zeitaufwand ist für den 49 Jahre alten Esenshammer „kein Opfer, sondern Freude und Verpflichtung zugleich.“

Als Ortsbrandmeister stützt er sich dabei auf eine intakte Ortswehr. „Sie arbeitet sehr gut im Team, darauf kann man sich hundertprozentig verlassen.“ Auch für die Stadtfeuerwehr insgesamt engagiert er sich gerne und arbeitet sehr gut mit Stadtbrandmeister Ralf Hoyer zusammen. „Die ganze Stadtwehr ist ein Team. Alle haben das Ziel, dem Bürger in Not zu helfen.“

Detlef Ukena ist geschieden und stolzer Vater einer 19 Jahre alten Tochter. Er ist in Leer geboren worden. Wegen des Arbeitsplatzwechsels seines Vaters lebte die Familie von 1977 bis 1991 in Drochtersen im Landkreis Stade. Dort ist Detlef Ukena 1983 im Alter von 15 Jahren in die Feuerwehr eingetreten. Von 1991 bis 2004 wohnte er in Rodenkirchen und war in der dortigen Wehr aktiv. Seit 2004 ist er Esenshammer.

Der gelernte Elektroinstallateur war zunächst in diesem Beruf tätig, dann in der Werkfeuerwehr der Deutsche Shell AG in Hamburg-Harburg. Seit 1991 arbeitet er im KKU in Kleinensiel in der Instandhaltung und ist stellvertretender Leiter der Werkfeuerwehr.

Fahrzeug neu gestaltet

An der Arbeit als neuer stellvertretender Stadtbrandmeister reizt ihn auch die Möglichkeit, neue Ideen einzubringen. Konkret geht es zum Beispiel um ein Konzept für die Neugestaltung der Feuerwehrfahrzeuge. Beim neuen Mittleren Löschfahrzeug (MLF) der Esenhammer Wehr, das im Januar dieses Jahres in Dienst gestellt wurde, ist das bereits umgesetzt.

Dieses Fahrzeug ist so konzipiert, dass es mit sechs Feuerwehrleuten schlagkräftig für Einsätze ist, statt mit neun Feuerwehrleuten, wie sie beim 30 Jahre alten Vorgängerauto nötig waren. Ähnlich soll ein neues Fahrzeug für die Blexer Wehr und ähnlich sollen künftig alle Neuanschaffungen der sieben Ortswehren konzipiert werden.

Das sei wegen der personellen Lage, die nicht besser werden wird, nötig, sagt Detlef Ukena. Denn die Nordenhamer Feuerwehr habe zwar noch ausreichend aktive Mitglieder, aber viele von ihnen arbeiteten außerhalb des Ortsgebietes und seien daher nicht so schnell verfügbar.

Auch in der Nachwuchsförderung engagiert sich Detlef Ukena. „Das ist das Thema überhaupt. Mitgliederwerbung ist ein ständiger Prozess.“ Seit 2006 ist er als Ausbilder auf Stadtebene tätig. Er freut sich, dass es inzwischen drei Jugend- und drei Kinderfeuerwehren im Stadgebiet gibt. Bei den aktiven Wehren seien auch Seiteneinsteiger willkommen, wie zum Beispiel ein 47-Jähriger, der jetzt die Grundausbildung absolviert hat.

Detlef Ukena hat noch ein weiteres Hobby: Er moderiert Pferdesportveranstaltungen wie das Oldenburger Landesturnier in Rastede und zum Beispiel auch die Gewerbeschau in Hude.

Seine große Leidenschaft bleibt aber die Feuerwehr. „Im Team ein Ziel zu erreichen und einzugreifen, wenn Not am Mann ist, sowie auf unterschiedliche Herausforderungen zu reagieren, das macht einfach Spaß.“

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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