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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Unfallfahrer immer noch flüchtig

18.12.2013

Berne Das Gras ist teilweise noch niedergetreten an der Unfallstelle, ein junger Baum ist umgeknickt. Weiße Markierungen und Zahlen von 1 bis 5 auf dem Asphalt der Motzener Straße, unweit der Einmündung zum Weg An der Sandgrube, kennzeichnen am Dienstag noch die Stelle, an der ein 49-jähriger Radfahrer am vergangenen Sonntagabend angefahren und schwer verletzt worden ist (die NWZ  berichtete). Der Mann wird noch immer intensivmedizinisch versorgt. Mehrere Operationen sollen ihm nach Auskunft einer Polizeisprecherin noch bevorstehen.

Am Dienstag ist es diesig, es regnet leicht. Unaufhörlich rauschen Autos an der Unglücksstelle vorbei. Tempo 100 ist hier erlaubt. Aber nur, wenn es Sicht- und Witterungsbedingungen zuließen, merkt die Polizeisprecherin an. Am Sonntag sei es zwar trocken, aber schon dunkel gewesen, als sich der Unfall ereignete, sagt sie.

In Graben geschleudert

Ein bislang unbekannter Autofahrer hatte den Radfahrer gegen 19.30 Uhr auf der Landesstraße 875 in Richtung Krögerdorf von hinten angefahren. Der 49-Jährige schleuderte rechts die steile Böschung hinunter in einen Graben, in dem er schwerst verletzt liegenblieb. Der bislang unbekannte Unfallverursacher – oder die Unfallverursacherin – flüchtete nach dem Unfall, ohne sich um den hilflosen Mann zu kümmern. Diesem gelang es trotz lebensgefährlicher Verletzungen, mit seinem Handy Hilfskräfte zu benachrichtigen. Das rettete ihm wahrscheinlich das Leben.

Am Unfallort hat die Polizei Fahrzeugteile des Unfallwagens gefunden. Auch der linke Außenspiegel wurde sichergestellt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll es sich bei dem Unfallfahrzeug um einen VW Polo, Typ II, älteren Baujahres handeln. Das Baujahr des Wagens umfasst entgegen erster Überprüfungen allerdings die Jahre 1981 bis 1994. „Die Halter der Fahrzeuge im Bremer Umland müssen mit einem Besuch von uns rechnen“, so die Sprecherin der Polizei. Um wie viele Halterabfragen es sich handelt, sagte die Beamtin jedoch nicht.

Am Fahrrad des Unfallopfers stellten die Ermittler im Rahmen der Spurensuche indes Anhaftungen von bläulicher Farbe fest. Ob diese etwas über die Farbe des gesuchten Unfallfahrzeugs aussagen, ist noch ungewiss, das müssen weitere Untersuchungen ergeben.

Bitte um Hinweise

Die Polizei in Brake bittet um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung unter der Telefonnummer 04401/9350. Am Abend des Unfalls war in Motzen Weihnachtsmarkt. Vielleicht habe ja ein Besucher des Marktes etwas bemerkt, hofft die Sprecherin der Polizei auf Hinweise, die zur Aufklärung des Unfalls beitragen könnten.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 

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