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Tragödie: Unfallopfer noch immer im Krankenhaus

17.11.2016

Langwarden Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Hergang des tragischen Unfalls in Mürrwardern, der am 25. Oktober das Leben zweier junger Menschen gefordert hatte, dauern weiterhin an. Das sagte am Mittwoch auf NWZ -Nachfrage Melissa Oltmanns, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Delmenhorst, Oldenburg-Land und Wesermarsch.

Nach ihren Worten geht die Polizei weiterhin davon aus, dass die 18-jährige Butjadingerin, die das Unglücksauto lenkte, bei einem Überholmanöver auf der Landesstraße 859 einen ihr entgegenkommenden Mercedes übersah und die beiden Wagen frontal zusammenprallten. Abschließendes könne sie zum genauen Unfallhergang aber noch nicht sagen, da Gespräche mit weiteren Zeugen ausstünden, so Melissa Oltmanns.

Bei der Tragödie am 25. Oktober war ein 18-jähriger Butjadinger noch an der Unfallstelle verstorben. Eine 17-Jährige erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Die 18-jährige Fahrerin sowie eine 17-jährige Mitschülerin, die ebenfalls in dem Unfallauto saß, hätten das Krankenhaus laut Polizeisprecherin inzwischen verlassen können.

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In dem Mercedes, mit dem die jungen Leute frontal zusammengestoßen waren, hatten eine 65-jährige Frau und ihr 69-jähriger Mann aus dem Kreis Marburg gesessen. Das Paar hatte einen Tag vor dem tragischen Unfall in Butjadingen seinen Hochzeitstag gefeiert. Die 65-jährige Frau habe die Klinik ebenfalls verlassen können, müsse aber weiterhin medizinisch behandelt werden, berichtet Melissa Oltmanns. Der 69-jährige Mann liege noch immer im Krankenhaus. Er sei nicht mehr in Lebensgefahr, es gehe ihm aber weiterhin sehr schlecht.

Kritik übt die Polizeisprecherin an den vielen Gerüchten, die Internet-Nutzer nach dem Unfall in den sozialen Netzwerken verbreitet hatten.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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