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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Versuchte Vergewaltigung: Versuchte Vergewaltigung bei Nordenham: Verdächtiger bleibt im Gefängnis

27.07.2012

SCHWEEWARDEN Das Amtsgericht Nordenham hat Haftbefehl gegen den 23-Jährigen erlassen, dem versuchte Vergewaltigung vorgeworfen wird. Anke Rieken, Sprecherin der Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch, bestätigte, dass es sich um einen Nordenhamer handelt.

Gefahr der Wiederholung

Grund für den Haftbefehl ist nach Auskunft der Amtsgerichtsdirektorin Dr. Claudia Peplau Wiederholungsgefahr. Der mutmaßliche Täter sei planmäßig vorgegangen, es handele sich nicht um eine Impulstat. Zudem sei Versuchte Vergewaltigung eines der wenigen Delikte, bei denen Wiederholungsgefahr auch dann angenommen werde, wenn der mutmaßliche Täter – wie in diesem Fall – nicht vorbestraft sei.

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Der Mann soll, wie berichtet, am Dienstagnachmittag am Neudeichsweg bei Schweewarden eine 15-Jährige von ihrem Fahrrad gestoßen und sie anschließend in ein Maisfeld gezerrt haben, um sie dort zu vergewaltigen. Nur der beherzte Einsatz eines Passanten hatte Schlimmeres verhindert.

Wie die NWZ  erfuhr, sitzt der Mann in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg ein.

In der Vernehmung vor dem Amtsgericht legte er ein Teilgeständnis ab. Er räumte ein, am Tatort gewesen zu sein, bestritt aber wesentliche Elemente des Tatvorwurfs, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Oldenburg, Dr. Carolin Castagna.

Anke Rieken teilte auch nähere Einzelheiten der Festnahme mit. Die Handschellen klickten um 15.25 Uhr, kaum 25 Minuten nach der Tat. Weit war der 23-Jährige in der Zwischenzeit nicht gekommen: Die Beamten trafen ihn im Grenzgebiet zwischen Nordenham und Butjadingen in seinem Auto an.

Jetzt prüft die Polizei, ob Verbindungen zwischen dem mutmaßlichen Täter und weiteren sexuellen Übergriffen in der jüngeren Vergangenheit bestehen. Dazu gehört auch die nach wie vor ungeklärte Vergewaltigung am Kanal in Atens, der eine 15-Jährige in der Nacht zum 30. Juni zum Opfer gefallen war.

Amtsgerichtsdirektorin Dr. Claudia Peplau kann noch nicht absehen, ob der Prozess in ihrer Behörde stattfindet. „Das hängt von der Straferwartung der Staatsanwaltschaft ab“, sagte sie. Nur wenn die Staatsanwälte ganz sicher seien, dass der Angeklagte zu weniger als vier Jahren Haft verurteilt werde, verhandele das Schöffengericht in Nordenham. Andernfalls werde die Straftat von der Großen Strafkammer beim Landgericht Oldenburg verhandelt.

Zwei Jahre Haft

Vergewaltigung wird nach Auskunft von Claudia Peplau mit einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren geahndet. Das gelte ähnlich für den Versuch.

Die Amtsgerichtsdirektorin rechnet damit, dass die Staatsanwaltschaft in spätestens drei Monaten Anklage erhebt. Der Prozess werde wohl noch in diesem Jahr stattfinden.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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