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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Brandschutz: Vier neue Fahrzeuge für Kreisfeuerwehr

17.12.2013

Brake Die 46 Feuerwehren im Landkreis Wesermarsch mussten im Jahr 2013 bereits zu über 900 Einsätzen ausrücken. Das berichtete Kreisbrandmeister Heiko Basshusen auf der Abschlussbesprechung der Führungskräfte der Feuerwehren im Landkreis in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Brake. Im Vergleich zum Vorjahr mit 690 Einsätzen sei dieses Jahr 2013 also „herausragend“, sagte Basshusen. Viele Einsätze erfolgten aufgrund von Naturereignissen – wie etwa dem Starkregen in Brake und Elsfleth oder den beiden Orkantiefs „Christian“ und „Xaver“.

Herausragend sei zudem der Einsatz der Kreisfeuerwehrbereitschaft Wesermarsch beim Elbehochwasser gewesen, lobte der Kreisbrandmeister. Der Einsatz sei von allen Kräften diszipliniert und mit viel Einsatzbereitschaft abgearbeitet worden. Neben der Feuerwehrbereitschaft waren weitere Feuerwehrleute mit den Sandsackfüllmaschinen der beiden Oldenburgischen Deichbände an die Elbe gefahren. „In der einen Woche im Einsatz haben sich alle Feuerwehrleute aus der Wesermarsch Hochachtung erarbeitet“, dankte Basshusen noch einmal den Einsatzkräften.

Gleich vier neue Fahrzeuge überreichte der stellvertretende Landrat Dieter Kohlmann der Kreisfeuerwehr. Ein vom Bund zur Verfügung gestellter Schlauchwagen übernahm der Golzwarder Ortsbrandmeister Thomas Lübsen. Das Fahrgestell für einen weiteren Schlauchwagen übergab Kohlmann an den Nordenhamer Stadtbrandmeister Ralf Hoyer. Ein neues Fahrzeug bekommt zudem die Technische Einsatzleitung des Landkreises, für die deren Leiter Hartmut Schierenstedt den Schlüssel entgegennahm. Und die Feuerwehr Reitland erhält ein neues Messfahrzeug vom Landkreis, dessen Schlüssel Messtruppführer Thomas Janßen überreicht wurde.

Sorgen bereiten dem Kreisbrandmeister immer noch die vielen Fehlalarme durch technische Defekte oder menschliches Fehlverhalten. „Es ist ärgerlich und bedenklich, wenn Kameraden die Arbeitsstelle wegen eines Fehlalarms verlassen müssen. Aber wir müssen auch weiterhin jeden einzelnen Alarm ernst nehmen und wie einen Ernstfall behandeln“, betonte Basshusen. Bedenklich sei zudem die Zahl der Verkehrsunfälle mit Schwerstverletzten und Toten.

Weil die Fahrzeuge immer sicherer würden, müssten die Städte und Gemeinden die Rettungsgeräte der Feuerwehren auf einem modernen Stand halten. „Die Verletzten können sich immer auf die Feuerwehren und schnelle Hilfe verlassen. Aber mit veraltetem Gerät können wir niemandem helfen“, sagte der Kreisbrandmeister.

Mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze wurde Großenmeers scheidender Ortsbrandmeister Erwin Lampe ausgezeichnet. Horst Menke wurde der Ehrenteller des Kreisfeuerwehrverbandes überreicht. Ralf Harjes bekam als Leiter der Werkfeuerwehr NSW die Verdienstmedaille des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes in Silber überreicht. Und Lemwerders Gemeindebrandmeister Hartwig Sondag wurde mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes in Bronze ausgezeichnet.

In fast allen 46 Wehren seien heute Fahrzeuge mit einem Löschwassertank im Einsatz, sagte Basshusen erfreut. Nur so könne ein Kleinbrand schnell gelöscht und damit ein Großbrand verhindert werden. Fast im ganzen Landkreis im Einsatz sei nun der Digitalfunk. „Wir haben da ein enormes Tempo vorgelegt und es läuft besser als erwartet“, sagte Heiko Basshusen. Im Februar werde der Probebetrieb für die digitale Alarmierung aufgenommen, kündigte der Kreisbrandmeister an.

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