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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Unwetter: Wassermassen überfluten viele Keller

21.06.2013

Elsfleth Es blitzte und donnerte heftig am Mittwochabend. Der stürmische Wind peitschte den Regen übers Land. Dieses Unwetter sorgte auch in Elsfleth dafür, dass Straßen überschwemmt wurden und Keller unter Wasser standen.

Die Freiwillige Feuerwehr Elsfleth hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Einige Kameraden waren nach den Informationen des Pressesprechers Stefan Wilken schon vorsorglich gegen 21.30 Uhr – noch ohne Alarmierung – in die Peterstraße ausgerückt. Es ist nämlich bekannt, dass es bei Starkregen in diesem Bereich leicht zu Überschwemmungen kommt. Diese Befürchtung bewahrheitete sich laut Stefan Wilken.

Straßen geflutet

Die plötzlichen Wassermassen, die durch die Straßen fluteten, konnten von der Kanalisation nicht aufgenommen werden. Der Strakregen hatte bereits zu Überschwemmungen geführt. Daraufhin wurden alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Elsfleth alarmiert. Im Bereich Peterstraße/Hafenstraße wurden sofort Straßensperren eingerichtet. Unverzüglich begannen die Feuerwehrleute damit, Keller abzudichten.

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Während des Einsatzes wurde gemeldet, dass der Kirchturm der St.-Nicolai-Kirche brennen sollte. Die Feuerwehr verlagerte daraufhin ihre Fahrzeuge zur Alten Straße/Ecke Steinstraße. Die Ortswehren aus Neuenfelde und Sandfeld wurden zur Unterstützung nachalarmiert.

Vor Ort stellten die Feuerwehrleute glücklicherweise fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Alle Kräfte wurden zurück an die erste Einsatzstelle beordert.

In der Zwischenzeit hatte sich die Lage in der Innenstadt laut Stefan Wilken zugespitzt. Auch in den umliegenden Straßen wie der Deichstraße, der Danziger Straße, der Grünen Straße und der Schulstraße kam es zu Überflutungen. Mehrere Keller liefen voll Wasser und mussten von den Feuerwehren leer gepumpt werden.

Insgesamt kam es im Bereich der Stadt Elsfleth, laut Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Zech, zu zwölf Unwetterbedingten Einsätzen. Das Abarbeiten der Einsätze zog sich bis etwa drei Uhr hin. 50 Feuerwehrleute der Feuerwehren Elsfleth, Neuenfelde und Sandfeld waren mit sieben Fahrzeugen im Einsatz.

Feuer im Dachstuhl

Auch die Feuerwehr Neuenbrok und der in Elsfleth stationierte Gerätewagen Atemschutz waren am Mittwochabend im Einsatz. Im Bereich der Gemeinde Ovelgönne brannte, während des Gewitters, der Dachstuhl eines Reetdachhauses. Hier rückten die genannten Einheiten aus dem Elsflether Stadtgebiet zur Unterstützung aus.

Dieser Unwettereinsatz war die erste Belastungsprobe für den im vergangenen Jahr in Dienst gestellten Einsatzleitwagen der Feuerwehr Elsfleth. Und er hat seine „Feuertaufe“ laut Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Zech sehr gut bestanden. So konnten die Einsätze im Stadtgebiet sehr gut koordiniert werden.

Auch das erst letzte Woche in Elsfleth angelieferte neue Tanklöschfahrzeug 3000 konnte noch vor seiner offiziellen „Indienststellung“ ,die für nächste Woche geplant ist, in seinem ersten Einsatz überzeugen.

  Parallel zu allen Einsätzen im Landkreis Wesermarsch wurde auch die Nachrichtengruppe des Landkreises alarmiert, die in Brake den großen Einsatzleitbus ELW 2 besetzt haben und von hier aus alle anfallenden Einsätze in der Wesermarsch an die jeweiligen Einsatzleitfahrzeuge der einzelnen Gemeinden weiter geleitet haben. Dies war nötig um die Großleitstelle in Oldenburg, die große Schwierigkeiten hatte diese ungewöhnlich hohe Anzahl an Notrufen zu bearbeiten, zu entlasten.

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