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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Einsatz: „Wattwanderer im Notfall zur Rettung zwingen“

03.05.2017

Tossens Wenn der Rettungshubschrauber bereits vor Ort ist, werde er in Zukunft keine in Not geratenen Wattwanderer mehr zu Fuß zurückführen. Darauf hat sich Wattführer Matthias Schulz mit Vertretern der Feuerwehr Tossens nach dem Vorfall am Wochenende verständigt.

Feuerwehr und Rettungsdienst haben im Notfall die Befugnis, die Betroffenen zu zwingen, in das Rettungsfahrzeug zusteigen.

Um zu verhindern, dass die im Watt in Gefahr geratenen Urlaubsgäste in Panik verfallen, war Matthias Schulz den Wattwanderern am Sonntag zur Hilfe gekommen – eigentlich nur, bis der Rettungshubschrauber eintrifft. Doch als die Wattwanderer sich weigerten in den Hubschrauber einzusteigen, führte er sie zu Fuß zurück. „Zehn Minuten später und die hätten auf der Sandbank knietief im Wasser gestanden“, ist sich Matthias Schulz sicher.

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Ob die Wattwanderer nun für den Rettungseinsatz zur Kasse gebeten werden, ist nicht sicher. Ist jemand verletzt und wird gerettet, zahlt in der Regel die gesetzliche Krankenkasse den Einsatz, sagt Jochen Oesterle, Sprecher der ADAC-Luftrettung. Wenn niemand verletzt wird und der Einsatz durch Unwissenheit verursacht wird, müssen in der Regel die in Gefahr geratenen zahlen. Da die Wattwanderer aber in diesem Fall der Meinung sind, dass sie nicht in akuter Gefahr waren, „müssen die Retter unter Umständen schauen, dass sie nicht auf den Kosten sitzenbleiben“, sagt Jochen Oesterle.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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