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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Wintersturm In Der Wesermarsch: Pitschnass und durchgepustet

09.01.2019

Wesermarsch Sturmflutwarnung für die deutsche Nordseeküste am Dienstag: Bereits in der Nacht zog das Sturmtief „Benjamin“ auf. Es blies kräftig in den Morgenstunden. „Benjamin“ trieb den Wind an, es grollte und dröhnte bedrohlich. Die Kraft und die Gefahr, die von dem Sturmtief ausgingen, waren zu spüren – eine irgendwie unheimliche und zugleich faszinierende Atmosphäre.

Denn zahlreiche Schaulustige sorgten an der Braker Kaje auch im strömenden Regen für ein ständiges Kommen und Gehen. Die Smartphones wurden gezückt, schnell einige Fotos vom Hochwasser geschossen, dann noch einige stramme Schritte gegen den beißenden Wind bis die Wangen zwirbelten und flott zurück ins Warme.

Schon um 9 Uhr morgens löste der Landkreis Wesermarsch KATWARN wegen der extremen Wetterlage aus. Gültig war die Warnung bis 18 Uhr. Es wurde auf mögliche Gefahren hingewiesen. Rainer Zon ist Ansprechpartner beim Landkreis Wesermarsch im Fachdienst Sicherheit und Ordnung. Wie er im Gespräch mit der NWZ ausführte, basiert die Warnung auf den Daten des Deutschen Wetterdienstes, der Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h und 85 km/h aus nordwestlicher Richtung gemeldet hatte. In Schauernähe war sogar mit schweren Sturmböen um 95 km/h zu rechnen.

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Der Landkreis hat mit der kostenlosen KATWARN-App eine weitere Möglichkeit, über Gefahren zu informieren, und das zusätzlich zu den vorhandenen Sirenen und Lautsprecherdurchsagen.

Auch in Sehestedt haben sich zahlreiche Schaulustige die erste Sturmflut des Jahres nicht entgehen lassen. Viele beobachteten das Schauspiel vom Deich aus in ihren Autos. Doch einige Wagemutige trauten sich raus, um die Naturkräfte am eigenen Leib zu spüren. Darunter auch der siebenjährige Hajo aus Sehestedt, der sich für ein Pressefoto mit Leni vor einem Warnschild aufstellte. Das Wasser erreichte gegen 14.30 Uhr seinen Höchststand. Das nahegelegene Strandbad Sehestedt war komplett überflutet. Nur der hohe Stromversorgungsmast war von Ferne auszumachen. Schäden an den Deichen waren nicht sichtbar. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge ging diese Sturmflut recht glimpflich ab.


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Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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