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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Politik: Wie Feuerwehrleute sich besser schützen können

16.05.2014

Seefeld Einstimmig hat der Feuerwehrausschuss des Gemeinderates am Mittwochabend den Beschaffungswünschen der vier Ortswehren zugestimmt. Sie kosten zusammen 27 326 Euro. Der Ausschuss tagte im Feuerwehrhaus Seefeld.

Doppelt so teuer

Vorher durfte Tobias Schrön, der Außendienstmitarbeiter eines Feuerwehr-Ausstatters, vor dem Ausschuss für die Anschaffung möglichst hochwertiger Anzüge werben. Die Jacken sind mit durchschnittlich 400 Euro etwa doppelt so teuer wie andere, die Hosen kosten 250 Euro. Doch letztlich lohne sich die Investition, weil die Sachen doppelt so lange hielten.

Doch das sei es nicht allein, betonte Schrön. Die Feuerwehrarbeit habe sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert, Brandbekämpfung mache nur noch einen geringen Teil aus. Rund 90 Prozent der Einsätze seien technische Hilfeleistungen, etwa bei Verkehrsunfällen. Das müsse Konsequenzen für die Dienstkleidung haben: Sie müsse leichter sein.

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Die Jacken und Hosen aus seinem Angebot seien 30 Prozent leichter als andere. Jetzt habe sein Arbeitgeber zusammen mit einem Premiumhersteller ein neues Material entwickelt, das noch einmal 10 Prozent leichter sei.

Das mache sich auch bei Brandeinsätzen bemerkbar, wo die Feuerwehrleute bestmöglich geschützt sein müssten. Immerhin 55 Prozent der Todesfälle von Feuerleuten im Einsatz seien auf Hitzestau zurückzuführen – und der werde von schwerer Kleidung gefördert, zu der die Brandretter auch noch Ausrüstung tragen. Er empfehle den Feuerwehrleuten, sich besser zu schützen.

Gesundheit in Gefahr

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Busch nahm diese Argumentation auf. Hier seien Freiwillige im Einsatz, die ihre Gesundheit aufs Spiel setzten. Deshalb müsse die Gemeinde sie bestmöglich ausstatten. Das sei aus finanziellen Gründen aber nicht in kurzer Zeit möglich, sondern der Austausch werde lange dauern.

Im Hinblick auf finanziell schwierigere Zeiten brachte Busch weitere Geldquellen ins Gespräch: Zuschüsse vom Land, speziell wegen der Investitionen in die Feuerwehren für den Wesertunnel, und Zahlungen von Versicherungen. Die Assekuranzen erstatteten inzwischen nicht nur die abgebrannten Häuser, sondern auch die Aufräumarbeiten und die Fundamente. Da könnten sie auch für Löscharbeiten aufkommen. Das werde die Beiträge nicht sehr erhöhen.

Olaf Helwig (WPS) und Horst Mauritschat (SPD) stimmten den Finanzierungswünschen ebenfalls zu. Beide dankten den Feuerwehren für ihre Einsatzbereitschaft.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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