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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

„Xaver“ bringt Stalldach zum Einsturz

07.12.2013

Nordenham Laut Polizei ist Nordenham beim Sturmtief „Xaver“ am Donnerstag und Freitag glimpflich davon gekommen. Nach Angaben des Polizeihauptkommissars Lars Büsing waren nur kleinere Schäden zu verzeichneten.

In Einswarden brachte der Orkan an der Straße An den Wurten bei einem Stall das Dach zum Einsturz. Die Böe ließ ein Teil des Gebälks und auch das Ziegelmauerwerk eines Giebels einstürzen. Verletzt wurde niemand.

Auf dem Mittelweg stürzte – wie bereits berichtet – am Donnerstag gegen 18.45 Uhr ein 15 Meter hoher Baum auf die Straße. Die Feuerwehr beseitigte den Baum mit Hilfe von Motorsägen. Ein Landwirt half mit seinen Maschinen beim Räumen und Reinigen der Fahrbahn. Es gab keine Schäden an Gebäuden oder Fahrzeugen.

Fehlalarm im Hafen

Um 0.45 Uhr stürzte in Esenshammergroden ein Baum auf die Fahrbahn. 20 Kräfte der Ortswehr Esenshamm waren im Einsatz. Gegen 3 Uhr wurde die Feuerwehr zum Haus Weserstrand in Großensiel gerufen, weil angeblich Wasser ins Gebäude lief. Das stellte sich aber als Fehlalarm heraus.

Freitagmorgen fiel gegen 7.30 Uhr ein Baum durch die Wucht des Windes auf die Sarver Straße. Ein Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und prallte gegen den umgekippten Baum. Er erlitt keine Verletzungen. Der Schaden am Fahrzeug wird auf 500 Euro geschätzt.

Die Polizei hatte in der Sturmnacht zu Freitag personell aufgestockt und kümmerte in erster Linie um die Gefahrenabwehr. Das Hauptaugenmerk galt dem Straßenverkehr und den Hafenbereichen, wie Polizeihauptkommissar Lars Büsing mitteilte.

Stadtbrandmeister Ralf Hoyer sagte erleichtert: „Der Kelch ist an uns vorübergegangen.“ Insgesamt waren in der Nacht 65 Feuerwehrleute im Einsatz.

Nächtliche Kontrollen

Jürgen Hülsebusch, Leiter des Bauhofes, zeigte sich am Freitag ebenfalls beruhigt: „Das Wasser stieg in der Nacht nicht so hoch wie befürchtet“, sagte er. Bis zu drei Meter lag der Pegel zu den Hochwasserzeiten über Normalhöhe. Befürchtet wurde eine Höhe von bis zu vier Metern. 15 Mitarbeiter des Bauhofes waren in der Nacht zu Freitag im Einsatz und kontrollierten die zwölf Deichscharte von Großensiel bis Blexen. Wenn sich die Wetterlage beruhigt, werden die Schutzwände laut Jürgen Hülsebusch am Montag abgebaut.

Die Züge der Nordwestbahn fuhren am Freitag nur bis Kleinensiel, weil die beiden Deichscharte am Nordenhamer Bahnhof noch gesperrt bleiben mussten.

Felix Frerichs Nordenham / Redaktion Nordenham
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