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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Zwei Ortswehren proben den Ernstfall

12.07.2014

Bardewisch /Lemwerder Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person – so lautet die Einsatzbenachrichtigung, die die Freiwilligen Feuerwehren Bardewisch und Lemwerder am Donnerstagnachmittag erhielten.

Ein Kleintransporter lag an der Bardewischer Straße/Ecke Depenflether Straße schräg im Straßengraben, ein Kleinwagen auf der Straßenseite gegenüber, als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen. Die Fahrzeuge waren nach einer frontalen Kollision offensichtlich durch die Wucht des Aufpralls weggeschleudert worden und schienen in Flammen zu stehen. Die Insassen beider Fahrzeuge – zwei im Transporter, einer im Kleinwagen – waren bei dem Unfall eingeklemmt worden.

Was sich zunächst als dramatisches Szenario präsentierte, stellte sich zum Glück als eine Übung heraus, mit der die 45 beteiligten Kameradinnen überrascht worden waren. Im Geheimen vorbereitet hatten sie Wolfgang Eilers und Björn Kranz von der Feuerwehr Bardewisch. Unterstützt wurden sie von den ortsansässigen Unternehmen, die zum Beispiel für die Herrichtung des Unfallortes gesorgt hatten.

Unter realitätsnahen Bedingungen konnten die Einsatzkräfte so zum Beispiel den Einsatz ihres hydraulischen Rettungsgeräts trainieren, um die eingeklemmten Personen zu befreien. Gemeindebrandmeister Hartwig Sondag setzte den stellvertretenden Lemwerderaner Ortsbrandmeister Lars Prößler als Einsatzleiter ein. Er koordinierte die Arbeiten der beiden Ortswehren, die sich jeweils um eines der verunglückten Autos beziehungsweise um deren Insassen kümmerten. Als „Opfer“ zur Verfügung gestellt hatten sich Kameraden der Ortswehr Alten­esch, die auch sichtlich Spaß hatten, sich auch einmal retten zu lassen, berichtete Wolfgang Eilers, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Bardewisch. Nach circa einer halben Stunde waren alle befreit. Auch die Johanniter waren zur Unfallstelle geeilt. Sie berieten mit den Feuerwehrleuten, wie man die Personen patientengerecht aus den Fahrzeugen retten konnte. Insgesamt dauerte der Einsatz mit sechs Fahrzeugen circa eine Stunde.

Bis auf die Kameraden, die die Unfallopfer spielten, war die Ortswehr Altenesch, nicht an der Übung beteiligt. Das liege daran, dass sie über keinen hydraulischen Rettungssatz verfügen und für Verkehrsunfälle in der Gemeinde Lemwerder daher die Ortswehren Bardewisch und Lemwerder für solche Einsätze entsprechend ausgestattet und ausgebildet sind. Nur bei größeren Unfällen würde die Ortswehr Altenesch zur Unterstützung mit eingesetzt werden.

Am Ende der Übung waren alle Kameraden mit dem Ergebnis zufrieden. „Diese Übung war sehr erfolgreich und zeigt wieder den hervorragenden Ausbildungsstand unserer Gemeindefeuerwehr“, freute sich Wolfgang Eilers. Zum Glück gebe es nicht viele schwere Unfälle mit Autos in der Gemeinde, die Kameradinnen und Kameraden seien aber auf den Ernstfall gut vorbereitet. Dies sei auch aufgrund solcher Geheim-Übungen der Fall, die auch stets Gelegenheit für Verbesserungen böten.

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