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NWZonline.de Region Wesermarsch

Gewässer: Algen-Entwarnung für den Seenpark

23.08.2018

Blexersande „Es sind keine Algen mehr da“, so kurz und klar fasst Jens Freese die Situation am Blexersander Seenpark zusammen. Anfang August waren dort Warnschilder aufgestellt worden, auf denen zwar das Baden nicht explizit verboten wurde, aber es wurde eine ernsthafte Warnung ausgesprochen, in der die Stadt Nordenham und das Gesundheitsamt dringend davon abgeraten hatten, im Blexersander Seenpark zu baden.

Der Grund waren Blaualgen, genauer gesagt die Gewässer waren mit Cyanobakterien befallen, die als Blaualgen bezeichnet werden. Sie hatten sich in der Sommerhitze und durch die ansteigende Nährstoffkonzentration stark vermehrt.

Die Bakterien geben Giftstoffe ab, die zu Übelkeit, Erbrechen und Hautreizungen führen können. Vor allem für jüngere und ältere Menschen war das Erkrankungsrisiko sehr hoch.

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Regelmäßig hatten die Stadt Nordenham und das Gesundheitsamt die Gewässer überprüft. „Von Montag bis Donnerstag haben wir die Gewässer kontrolliert. Am Donnerstag war dann auch noch mal das Gesundheitsamt da“, berichtet Jens Freese.

Der Butjadinger Fischereiverein will derweil auf Nummer sicher gehen und hält an dem Angelverbot für die Vereinsgewässer fest. Das hatte der Verein ausgesprochen, weil auch der Verzehr von mit Blaualgen belasteten Fischen bedenklich sei, sagt Hannes Miek, Pressesprecher des Butjadinger Fischereivereins.

„Die Algen sind zwar weg, beziehungsweise sie sind abgestorben, aber dadurch gehen die Wasserwerte in den Keller“, sagt Hannes Miek. Der Sauerstoffgehalt sei immer noch sehr gering. Deshalb sollen die Fische in den Teichen nicht unnötig unter Stress gesetzt werden. „Wenn sie Stress haben, haben die Fische auch einen größeren Sauerstoffverbrauch“, erklärt Hannes Miek.

Er hofft jedoch, dass sich die Situation in den nächsten zwei Wochen stabilisiert und dann auch die Vereinsgewässer wieder zum Angeln freigegeben werden können, zeigt er sich optimistisch.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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