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NWZonline.de Region Wesermarsch

Blick zurück auf ereignisreiches Jahr

06.01.2017

Elsfleth Und wieder ist ein Jahr vorbei. 2016 haben die Elsflether rauschende Feste gefeiert, über Umzüge, Bauarbeiten und Pleiten diskutiert und natürlich eine neue Bürgermeisterin bekommen. Hier folgt ein kleiner Rückblick auf einige der Höhepunkte des Jahres 2016.

Januar

Eine gute Nachricht zum Jahresstart:  Kämmerin Brigitte Fuchs präsentierte im Januar einen ausgeglichenen Haushalt. Zu den größten Ausgabeposten gehörten die Bauarbeiten für den neuen Pausengang der Grundschule Moorriem.

Ein stattliches Bild gab auch das Segelschulschiff Gorch Fock ab, das auf der Elsflether Werft überholt wurde und im Januar zum Trockendock nach Bremerhaven aufbrach. Ebenfalls im Januar wurde Wilfried Eggers nach 24 Jahren als Ortsbrandmeister für seinen Einsatz geehrt. Er gab den Posten an Andreas Schinke ab.

Februar

Im Februar ging es mit einer völlig überraschenden Nachricht weiter. Bürgermeisterin Traute von der Kammer gab in einer Ratssitzung bekannt, dass sie von einer neuen Regelung gebrauch machen wolle und ihr Amt als Bürgermeisterin drei Jahre vor Ablauf ihrer Amtszeit abtreten wolle. Die neue Regelung war in Kraft getreten, um Bürgermeisterwahlen und Kommunalwahlen in einen Rhythmus zu bringen. Die Ratsmitglieder wie wohl auch die Bevölkerung traf diese Mitteilung völlig unvorbereitet.

März

Das Engagement von Ehrenamtlichen wollte auch die NWZ  auch 2016 wieder ehren und hatte dazu aufgerufen, den Menschen des Jahres zu wählen. Zahlreiche Vorschläge gingen bei der Redaktion ein. Schließlich sprach sich die Jury für Ursula Buse und Uwe Oden aus. In der großen Gala in der Jade-Hochschule wurden die beiden für ihr großes Engagement ausgezeichnet.

Eine Gruppe von Forschern war im Auftrag des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung in Elsfleth zu Gast und fand auf einem Acker in Wehrder Überreste eines Ufermarktes aus dem ersten Jahrhundert nach Christus.

April

Im April sorgte die Nachricht für Aufsehen, dass die Elsflether Reederei Martime ihren Betrieb nach Buxtehude verlagern wolle. Zwar wurde allen Mitarbeitern angeboten, mit dem Unternehmen umzuziehen, doch in Elsfleth gingen Arbeitsplätze verloren. Nur der Verwaltungssitz sollte in Elsfleth verbleiben. Für Aufsehen sorgte auch das neue Wohnheim für unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge auf dem Gelände an der Elsflether Werft. Im April präsentierte der Träger, die Caritas, jedoch ein gut durchdachtes Konzept. Inzwischen haben sich 16 Jugendliche im Wohnheim gut eingelebt.

Ein brennender Bus forderte zum Ende des Monats in Oberhammelwarden nochmals den Einsatz der Feuerwehren. Der Fahrer hatte Rauch im Motorraum bemerkt. Schulkinder saßen zum Glück keine mehr im Bus. Trotz raschen Eintreffens der Einsatzkräfte, brannte der Bus bis auf ein mageres Gerippe aus.

Mai

Im Mai wurden die Mädchen und Jungen der Grundschule Moorriem für ihre Arbeit ausgezeichnet. Im Raumfahrtprojekt hatten sie Kreativität und Wissen bewiesen. Dafür gab es den ersten Platz im Juri-Nachwuchswettbewerb. Mit rund 2000 Gästen feierten die Moorriemer Treckerfreunde im Mai ihr 20-Jähriges Bestehen. Für die Besucher gab es ein buntes Programm mit Vorführungen und jede Menge alte Schätzchen zu bewundern. Jubel und Trubel herrschte Ende Mai auch auf der Festmeile an der Kaje bei den Elsflether Seefahrtstagen. Traditionssegler luden zum „open Ship“ ein und auch an Land wurde den Gästen noch einmal verdeutlicht, dass Elsfleth eindeutig die maritimste Stadt Deutschlands ist.

Juni

Ein geplatzter Traum beschäftigte dagegen im Juni die Elsflether. Nach drei eigentlich erfolgreichen Jahren musste Jutta Ungruhe ihren Drogeriemarkt „Ihr Platz“ schließen. Das Franchisekonzept der Kette wurde aufgelöst, die Kosten waren für Ungruhe als Einzelunternehmerin einfach nicht zu tragen. Und wieder verlor Elsfleth ein Geschäft in der Innenstadt.

In Feierlaune gerieten die Elsflether dagegen Ende Juni. Mit dem Schlagerwave schwappte die Hippie-Welle in die Stadt. Das Wetter spielte zwar nicht so richtig mit, doch das konnte die Stimmung nicht trüben. Quietsch-bunt zog sich am Nachmittag der Umzug durch das Stadtgebiet. Am Abend setzten dann Helene-Fischer-Double Victoria und Ballermann-Barde Micky Krause dem Schlagerwave endgültig die Krone auf.

Juli

Bereits im Juli warf das nächste große Ereignis in Elsfleth seine Schatten voraus. Zum 100-jährigen Bestehen der Elsflether Werft hatten Susanne Wiechmann und Dr. Jens Scheyers eine Chronik zur Werft verfasst und stellten ihr Werk vor. Im Juli fiel auch der Startschuss für das Stadtsanierungsprogramm. Der Vorplatz vor der Grundschule Alte Straße wurde aufgerissen und bekam als öffentlicher Raum mit Parkplätzen ein neues Gesicht.

August

Im August zeigten die Elsflether, dass sie etwas auf die Beine stellen können und für den guten Zweck durchaus spendabel sind. Bürgermeisterin Traute von der Kammer überreichte einen Scheck über 5555 Euro an die Radfahrer der Tour der Hoffnung, die in Fuchsberg am Melkhus und bei Mode W in Bardenfleth Station machten.

Mit Täschchen und Technik warfen sich im August die Moorriemer Carsten Oberländer, Egon Bunjes, Heiko Bunjes und Stefan Koopmann zum Erfolg. Das Team – allesamt Mitglieder des Altenhuntorfer Schleuderballvereins – sicherte sich den Weltmeistertitel im Handtaschenweitwurf in Bottrop.

Für Aufsehen und einige Herausforderungen an die Feuerwehr sorgte im August auch ein brennendes Segelboot auf der Hunte. Der weiche Boden und die schwere Erreichbarkeit des Einsatzortes forderte die Einsatzkräfte. Ein Segler war mit seinem Boot auf der Hunte von Elsfleth nach Oldenburg unterwegs als er während der Fahrt Feuer im Maschinenraum bemerkte. Der Segler konnte sich aus eigener Kraft retten, für sein Boot ging es weniger glimpflich aus.

September

Mit Spannung hatten die Elsflether den Ausgang der Kommunalwahlen erwartet. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Traute von der Kammer hatten sich drei Elsflether zur Wahl gestellt. Thomas Schnare trat, wie sein Mitbewerber Thorsten Böner bereits zum zweiten Mal an. Doch beide Männer mussten sich erneut einer Frau geschlagen geben. Kämmerin Brigitte Fuchs holte sich gleich im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit.

In Feierlaune waren die Elsflether auch beim 183. Elsflether Krammarkt. Drei tolle Tage hatte die Stadt organisiert. Die Elsflether dankten es mit bester Stimmung.

Oktober

Mitte Oktober lud dann die Elsflether Werft zur „Jahrhundert-Party“ ein. Zum ganz besonderen runden Geburtstag hatte das Festkomittee einiges auf die Beine gestellt. Am Freitag feierten Werftchef Klaus Wiechmann, seine Frau Susanne und Vorstand Marcus Reinberg mit geladenen Gästen und natürlich ihren Mitarbeitern eine glamouröse Gala in der alten Werfthalle. Am Samstag öffneten sich dann die Werfttore für alle Interessierten. Beim Tag der offenen Werft konnten sie über das Gelände streifen und die Arbeit auf der Werft kennenlernen. Am Abend dann der Höhepunkt: Beim Konzert „Rock auf der Werft“ feierten die Gäste ausgelassen bis in die Morgenstunden.

Einen Grund zum Feiern hatte auch der Landfrauenverein Elsfleth im Oktober. Die Mitglieder feierten das 70-jährige Bestehen des Vereins im Elsflether Bootshaus.

November

Am 1. November trat dann die neue Bürgermeisterin Brigitte Fuchs offiziell ihr Amt an. Der erste Arbeitstag war für sie vor allem von Glückwünschen geprägt.

Ein Highlight des Jahres war auch 2016 wieder das Nautische Essen des Nautischen Vereins Niedersachsen. Vorsitzender Horst Werner Janssen hatte geladen und alle waren nur zu gern der Einladung gefolgt. Der Elsflether Kapitän verkündete jedoch, dass er sein Amt als 1. Vorsitzender bei der Jahreshauptversammlung nach 38 Jahren in jüngere Hände geben wolle.

Dezember

„Es ist vollbracht – was für eine Pracht“, sangen die Mädchen und Jungen der Grundschule Moorriem im Dezember, und Recht hatten sie! Denn endlich, endlich war er fertig, der neue inklusionsgerechte Pausengang, der den alten und den neuen Gebäudeteil barrierefrei miteinander verbindet. Eine Verbindung, so hatte Schulleiterin Ulrike Peine-Müller erklärt, schaffe der neue Gang nicht nur räumlich, denn die Schüler nutzen den Raum zum Beispiel zum gemeinsamen Singen und zum Austausch und Planen der anstehenden Veranstaltungen im wöchentlichen Morgenforum.

Ruhig war das Jahr gestartet, doch nicht ruhig sondern laut und bunt sollte das Jahr 2016 in Elsfleth zu Ende gehen. Den Ängsten, mit dem Eintritt in den Ruhestand von Werner Berding im April würde auch in der Stadthalle Stille einkehren, konnte das Elsflether Aha-Effekt-Team entgegenwirken. Das Team wollte die Tradition des Silvesterballs im Sinne ihres Vorgängers erfolgreich weiterführen und legte zum Jahresabschluss eine gelungene Premiere hin. Volles Haus und volle Tanzfläche; eine rundum gelungene Feier – So kann 2017 weiter gehen.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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