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NWZonline.de Region Wesermarsch

Coronavirus: St. Bernhard-Hospital Brake bereit für Patienten

29.02.2020

Brake Nun hat sich auch das St.-Bernhard-Hospital auf die Aufnahme möglicher mit dem Corona-Virus infizierter Patienten vorbereitet. „Selbstverständlich nehmen wir Patienten auf, wenn es nötig werden sollte“, betonte Pressesprecherin Maxi Krahl am Freitag. „Niemand wird abgewiesen.“

Am Tag zuvor hatte das Krankenhaus mitgeteilt, keine Corona-Patienten aufnehmen zu können, da es nicht die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts erfülle, etwa Patientenzimmer mit Schleuse. Das gilt zwar noch, allerdings heißt es jetzt: Eine solche Schleuse sei wünschenswert, nicht Pflicht.

Hausarzt erste Wahl

Allerdings verweist das Krankenhaus darauf, dass bei einem Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus in der Regel der Hausarzt erster Ansprechpartner sei. Dieser sollte bei einem begründeten Verdacht und Symptomen (vor allem Fieber) zuvor telefonisch kontaktiert werden, damit auch in der Praxis eine Isolierung möglich ist. „Das Wichtigste ist es, die Weiterverbreitung des Virus’ zu verhindern“, sagt Hygienefachkraft Norbert Poferl. „Es ist richtig, das Thema ernst zu nehmen. Es gibt aber keinen Grund, in Panik zu verfallen.“

Ein Krankenhausaufenthalt dürfte für die allermeisten Infizierten unnötig sein. Diese könnten sich in häuslicher Quarantäne auskurieren. Nur bei schwerem Verlauf oder Vorerkrankungen wird eine Behandlung im Krankenhaus notwendig.

Maxi Krahl betont, dass besondere Rücksicht auf die Patienten – vor allem auch auf die immungeschwächten der Onkologie – genommen werden müsse. Denn auch ohne Corona-Patienten gilt für das St.-Bernhard-Hospital: „Wir haben ein volles Haus.“

Ablauf klar geregelt

Für den Fall, dass ein Patient mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus im St.-Bernhard-Hospital ankommt, gilt ein klar geregelter Ablauf. Hinweisschilder am Eingang und im Empfangsbereich weisen auf richtiges Verhalten hin. Noch vor der Anmeldung sollte sich der Patient (wie alle) im Eingangsbereich die Hände desinfizieren. Zudem wird er mit einem Mund-Nase-Schutz ausgestattet. Über ein Extra-Treppenhaus würde der Patient anschließend von einer Krankenhausmitarbeiterin in persönlicher Schutzkleidung auf die Station 2 gebracht. Entweder direkt auf dem dafür vorgesehenen Zimmer oder in einem kleinen Extraraum – auf jedem Fall streng isoliert von Patienten und anderen Mitarbeitern – würde ein Abstrich genommen. Während diese Probe ins Referenzlabor in Bremen transportiert wird, erfolgt eine Meldung des Verdachtsfalls an das Gesundheitsamt des Landkreises. Zudem wird der Patient von einem Arzt untersucht, samt ausführlicher Anamnese. So soll auch der Ursprung einer möglichen Infektion herausgefunden werden.


     nwzonline.de/coronavirus 
Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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