Brake - Frühstart am Sonntagmorgen für die Bezirksliga-Fußballer des SV Brake beim ESV Wilhelmshaven: Schon um 11 Uhr wird das Spiel auf dem Sportplatz an der Güterstraße 10 in der Jadestadt angepfiffen. Im Hinspiel erlebte der ESV sein Waterloo: Brake gewann mit 13:1.
„Wir wollen möglichst lange ein Gegentor vermeiden“, sagt ESV-Trainer Günter Friedrichs. Er befürchtet, dass seine Akteure bei einem frühen Rückstand schnell die Köpfe hängen lassen könnten. Allerdings ist er bester Hoffnung: „Im Gegensatz zum Hinspiel habe ich dieses Mal eine paar mehr Fußballer mit Erfahrung dabei.“ Er hat auch schon taktische Ideen. „Wir wollen versuchen, den SV Brake zur ärgern – wie auch noch manch anderen in dieser Liga.“
Deutliche Niederlagen
Der ESV verlor bisher alle sieben Punktspiele deutlich. Er kassierte durchschnittlich mehr als sieben Gegentreffer pro Spiel. Zuletzt verlor er mit 2:7 gegen den Heidmühler FC. Tobias Heuer und Lucca Kunde trafen für Wilhelmshaven. Der Verein hat zwar eine A-Jugend-Mannschaft. Aber der Nachwuchs kann in der Ersten nicht aushelfen. „Da sind viele Talente dabei, doch sie gehören noch zum jüngeren Jahrgang und dürfen bei uns nicht spielen“, sagt Friedrichs.
Der SV Brake darf das abgeschlagene Schlusslicht der Tabelle nicht unterschätzen. Die Personalnot ist immer noch groß. Ob Jan-Niklas Wiese als Stabilisator der Innenverteidigung auftreten kann, ist nach seiner Verletzung im Spiel gegen Obenstrohe fraglich.
Tiefer Rasen
Brakes Coach Maik Stolzenberger weiß um den tiefen Rasen in Wilhelmshaven: „Da dürfen unsere kämpferischen Momente nicht zu kurz kommen.“ Friedrichs schmunzelt und sagt: „Vor unserem holprigen Geläuf ist Brake doch jetzt schon Bange.“ Brakes Coach meint, dass der ESV einen besseren Spielaufbau habe als der TuS Obenstrohe, gegen den sein Team zuletzt 0:0 spielte. „Die Obenstroher haben nur mit langen Bällen agiert. Das kann der ESV besser.“
