Brake - In Berlin führen die großen Parteien derzeit intensive Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierungsbildung. Aber hätten SPD und CDU, FDP und Grüne überhaupt die meisten Stimmen bekommen, wenn es nach den Schülerinnen und Schülern gegangen wäre? Auch am Gymnasium Brake machten zahlreiche Schülerinnen und Schüler der achten bis 13. Klassen Kreuzchen hinter den Namen der Parteien.

639 Schülerinnen und Schüler waren stimmberechtigt, 520 Stimmen wurden abgegeben. Davon waren 34 ungültig. 118 und mit 23,5 Prozent die meisten Zweitstimmen entfielen auf die FDP, die sich vor der SPD (20,3 Prozent) durchsetzte. Es folgten Bündnis 90/Die Grünen (19,1 Prozent), CDU (10,5 Prozent) und Die Linke (10,1 Prozent). Auch zahlreiche Splitterparteien erhielten die ein oder andere Stimme.

In diesem Jahr organisierte die Juniorwahl der Politikkurs von Christian Kaiser. Über 600 Wahlbenachrichtigungskarten wurden verschickt, das Wahllokal professionell mit Wahlurnen, Abstimmungsboxen und einer Wegführung ausgestattet, die den Corona-Richtlinien entspricht.

Im Politikunterricht der jeweiligen Jahrgänge bereitete man sich intensiv auf diese wichtige Möglichkeit der politischen Mitbestimmung vor, ehe die Schülerinnen und Schüler kurz vor der „echten Bundestagswahl“ ihre Erst- und Zweitstimme abgeben konnten. Das Team aus dem Politikkurs stand dabei bei Fragen zum Ablauf stets helfend zur Seite.

Nicolas Reimer
Nicolas Reimer Thementeam Polizei/Justiz