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Vollsperrung der Bundesstraße 212 Zufahrt zur Deponie Käseburg während Bauarbeiten möglich

Die Mülldeponie Käseburg bleibt während der Bauarbeiten im November definitiv erreichbar. Verkehrsteilnehmer müssen auf dem Weg dorthin aber eventuell Umwege in Kauf nehmen.

Die Mülldeponie Käseburg bleibt während der Bauarbeiten im November definitiv erreichbar. Verkehrsteilnehmer müssen auf dem Weg dorthin aber eventuell Umwege in Kauf nehmen.

Brake/Wesermarsch - Der Aufschrei war groß. Als die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Fahrbahnsanierung der Bundesstraße 212 zwischen Kirchhammelwarden und Oberhammelwarden ankündigte, befürchteten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bereits erhebliche Komplikationen. Nervige Umwege? Längere Fahrzeiten? Das beschäftigte die Menschen in der Wesermarsch fortan sehr. Aber auch die Frage, ob und wie die Mülldeponie Käseburg während der Bauarbeiten erreichbar sein wird.

Dreifaches „Ja“

Kurz vor dem Beginn der Arbeiten am Montag (1. November ) können alle drei Fragen mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Ja, Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Umleitungen und längere Zeiten einstellen. Und ja, die Deponie bleibt im gesamten Zeitraum von jeweils einer Seite aus erreichbar.

„Die Möglichkeit für private und gewerbliche Anlieferungen auf dem Entsorgungszentrum wird gewährleistet“, gab die GIB Entsorgung Wesermarsch GmbH in einer Mitteilung bekannt – ohne allerdings genau darauf einzugehen, wie dies geschehen soll. Über den genauen Plan sprach dafür Ingo Harms, Bauleiter des beauftragten Bauunternehmens Matthäi, mit unserer Redaktion.

Zwei Schritte

„Wir beginnen im südlichen Bereich der B212 und fräsen zunächst bis kurz vor die Einfahrt zur Deponie“, sagte Ingo Harms. Von Brake aus kommend in Richtung Elsfleth können Verkehrsteilnehmer also zunächst bis zur Deponie fahren, im südlichen Bereich werden sie frühzeitig auf die Einschränkung hingewiesen.

In einem zweiten Schritt wird dann der nördliche Fahrbahnbereich der B212 bis zur Deponie abgefräst. In diesem Zeitraum können Verkehrsteilnehmer dann von Elsfleth aus kommend über die bereits abgefräste Fahrbahn mit gedrosseltem Tempo bis zur Deponie fahren. Durchgangsverkehr wird in beiden Fällen nicht möglich sein.


Erst wenn die komplette Fahrbahn auf einer Länge von rund 2000 Metern abgefräst ist, erfolgt der Profilausgleich mit einer Asphaltbinderschicht und die abschließende Aufbringung der Asphaltdeckschicht.

Hoffnung

Sobald die Schichten aufgebracht werden, hoffen alle Beteiligten auf Verständnis und Rücksicht der Verkehrsteilnehmer. „Es gibt leider immer wieder Unverbesserliche, die Barken zur Seite räumen und die Fahrbahn verbotenerweise befahren“, sagte Johann de Buhr von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Das hätte zum einen zur Folge, dass beispielsweise die Reifen der Fahrzeuge beschädigt werden. Zum anderen müssten Arbeiten dann auch erneut durchgeführt werden, was eine Verzögerung mit sich bringen würde. Auch aus diesem Grund steht Streckenpersonal am Beginn der Sperrungen. „Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir den Zeitplan einhalten werden“, sagte Ingo Harms mit Blick auf das geplante Ende am 26. November.

Umleitung

Die offizielle Umleitung sieht während des gesamten Zeitraums einen Umweg über die Landesstraße 865 (Große Hellmer), die Landesstraße 864 (Eckfleth/Niederhörne) und die Bundesstraße 211 (Barghorn) vor. Möglich ist aber auch – vor allem, wenn man die Deponie erreichen möchte – in Richtung der Weser auf die Oberhammelwarder bzw. Hammelwarder Straße abzubiegen. Von dort aus geht esdann am Deich entlang auf die Stedinger Landstraße/Am Weserdeich.

Nicolas Reimer
Nicolas Reimer Thementeam Polizei/Justiz
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