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Partnerstadt Brake und Zwiesel wollen stärker Zusammenarbeiten

In Zwiesel trafen sich (von links) 3. Bürgermeister Jens Schlüter, Fachbereichsleiter Uwe Schubert, 2. Bürgermeisterin Elisabeth Pfeffer, Michael Kurz und Uwe Seyberth.

In Zwiesel trafen sich (von links) 3. Bürgermeister Jens Schlüter, Fachbereichsleiter Uwe Schubert, 2. Bürgermeisterin Elisabeth Pfeffer, Michael Kurz und Uwe Seyberth.

Brake/Zwiesel - Ihre Zusammenarbeit wollen Brake und Zwiesel im Bayerischen Wald intensivieren. Seit 2006 besteht die Partnerschaft zwischen den beiden Städten. Bei einem Besuch in Zwiesel besprachen jetzt Bürgermeister Michael Kurz, Fachbereichsleiter Uwe Schubert sowie Uwe Seyberth, Vorsitzender des Freundeskreises Zwiesel, unterschiedlichste Themen mit der 2. Bürgermeisterin Elisabeth Pfeffer und dem 3. Bürgermeister Jens Schlüter der Stadt Zwiesel. An den Gesprächen nahmen auch Mitglieder des Freundeskreises Brake aus Zwiesel teil.

Kontakte ausbauen

Ein wichtiges Thema ist beiden Partnerstädten der Jugendaustausch. Laut Bürgermeister Michael Kurz wären Begegnungen zwischen Schulen aus dem Sekundarbereich I, der Jugendfeuerwehr oder der städtischen offenen Jugendarbeit denkbar. Auf beiden Seiten sollten die möglichen Partner angesprochen werden, um dann konkrete Kontakte zu vereinbaren. Das Wildniscamp Bayerischer Wald in Zwiesel böte sich für die Zusammenkünfte an.

Weitere Begegnungen könnten während der Zwieseler Wochen in Brake und bei den Braker Wochen in Zwiesel stattfinden. In Brake könnte eine bayerische Woche im August 2022 stattfinden – als Teil der geplanten Veranstaltung Fair- und Regionalmarkt am 21. August.

Fairtrade-Städte

Beide Kommunen sind Fairtradestadt und haben laut Michael Kurz die Erklärung zur Agenda 2030 gezeichnet. Ein Austausch im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung ist daher ebenso denkbar. Im Austausch voneinander zu lernen ist eine Zielsetzung. Eine Nachhaltigkeitsstrategie für Brake wurde den Zwieseler Gastgebern vorgestellt. Diese mögliche Form der Zusammenarbeit werden beide Kommunen am 4. November auf einer Tagung „Kommunen in der einen Welt“ in Berlin vorstellen. Die Tagung befasst sich mit der Umsetzung der Agenda 2030 im kommunalen Raum.

Schule für Glas

Zum Auftakt hatten Michael Kurz, Uwe Schubert und Uwe Seyberth eine Ausstellung der Glasfachschule Zwiesel besucht. Schülerinnen und Schüler haben sich dem Thema Glas im öffentlichen Raum angenommen und die Verwendung in unterschiedlichen Variationen anhand von Modellen dargestellt. Es wurde vereinbart, dass diese Ausstellung im nächsten Jahr in Brake gezeigt werden soll. „Die Arbeiten sind so entwickelt worden, dass sie auch als Denkanstöße auf andere Kommunen übertragen werden können“, so der Bürgermeister.


Positives Fazit

Das Fazit war positiv: Es habe sich gezeigt, dass gute Möglichkeiten bestehen, die Kontakte auszubauen und zu vertiefen, so Michael Kurz. Weitere Projektideen auch im kulturellen und sportlichen Bereich seien denkbar. Die Ergebnisse der Gespräche sollen beim nächsten Partnerschaftsforum am Montag, 22. November, im Braker Rathaus vorgestellt werden. Beginn ist um 19 Uhr. Gäste sind zu dieser öffentlichen Sitzung willkommen.

Ulrich Schlüter
Ulrich Schlüter Redaktion Brake
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