Nordenham - Mehr Sauberkeit im Stadtzentrum: Aus Mitteln des Förderprogramms „Perspektive Innenstadt“ hat die Stadt Nordenham zehn Abfalleimer angeschafft. Die Behälter sollen nun von Kindern und Jugendlichen kunstvoll gestaltet werden und damit die Innenstadt verschönern.
Die Aktion „Bunt gegen den Müll“ ist als Mitmachaktion vom Jugendparlament auf die Beine gestellt worden. Unterstützung bekommen die Jugendlichen von Harald Golkowski, dem Leiter der städtischen Jugendarbeit, und Pressesprecherin Ivonne Solbrig. Die handwerkliche Beratung und die spätere Installation der Mülleimer übernimmt der Bauhof.
Kunstprojekt
„Die Idee für das Mülleimer-Kunstprojekt ist bei den Jugendlichen auf fruchtbaren Boden gefallen und hat sofort an Fahrt aufgenommen“, sagt Harald Golkowski. Seit einigen Wochen werden nachmittags im Jugendzentrum Jahnhalle eifrig Skizzen angefertigt. Da nur zehn Mülleimer zur Verfügung stehen, werden diese Skizzen gemeinsam diskutiert und bewertet. Die schönsten Entwürfe sollen später die Mülleimer zieren. Diese werden von mehreren Kindern in einer Gruppe angemalt.
Die Mitmachaktion soll am Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. März, jeweils ab 15.30 Uhr in der Jahnhalle stattfinden. Jugendliche oder Gruppen, die noch Interesse haben mitzumachen oder einen Entwurf einzureichen, können sich bei Ivonne Solbrig unter Tel. 04731/84210 melden oder eine E-Mail an ivonne.solbrig@nordenham.de schicken. „Wir haben noch weitere Mülleimer auf Lager, die wir ebenfalls gestalten können. Außerdem möchten wir die Aktion unabhängig vom Förderprojekt gerne noch einmal wiederholen, um auch andere Mülleimer im Stadtgebiet – zum Beispiel an Bushaltestellen – kreativ zu gestalten“, sagt Ivonne Solbrig.
Schönere Stadt
Die Mülleimer sollen nicht nur zur Attraktivität des Stadtbilds beitragen, sondern die Menschen auch mehr für die Stadtsauberkeit sensibilisieren. Der Pädagoge Harald Golkowski sieht das Ganze auch als sinnvolles Präventionsprojekt: „Die Jugendlichen haben sich hier kreativ mit dem Thema Müll auseinandergesetzt – ohne drohenden Zeigefinger – und ich denke, dass wir damit im Kleinen auch schon einiges erreicht haben.“
