Burhave - Erst sorgten sie für eine dicke Überraschung, dann verkauften sie ihre Haut teuer: Die E-Footballer der TSG Burhave haben sich am Freitag im Kampf um den Niedersachsenpokal achtbar aus der Affäre gezogen. Erst im Achtelfinale scheiterten Benjamin Luga und Hauke Lahr im Spiel FIFA 22 an der Playstation mit 3:5 am FC Eintracht Cuxhaven.
Im Auftaktmatch des Online-Turniers hatten sie für eine dicke Überraschung gesorgt. Sie bezwangen den Titelverteidiger SG Lenglern/Harste mit 1:0. Benjamin Luga räumte ein, dass er und sein Teamkollege schon mit ein wenig Lampenfieber zum Controller gegriffen hätten. Schließlich sei der Gegner eine echte Hausnummer gewesen und bei Auftaktspielen auf der Streamingplattform Twitch immer mehr los als im weiteren Verlauf eines Turniers.
Viel Druck
Der Gegner habe erwartungsgemäß viel Druck gemacht. Aber die Burhaver überstanden ein paar glückliche Situationen und schossen Mitte der zweiten Halbzeit das Tor zur Führung. „Die haben wir dann ganz gut verwaltet“, sagte Benjamin Luga. „Allerdings hätten wir uns nicht beschweren dürfen, wenn wir verloren hätten“, meinte er.
In der Runde der letzten 32 trafen die Butjenter auf Eintracht Wangerland – jene Mannschaft, die sie schon im Finale des Kreispokals bezwungen hatten. Die Wangerlander hatten Pech, weil sie große Probleme mit ihrer Internetverbindung hatten. „Wir haben es probiert, aber es war einfach nicht optimal“, sagte Benjamin Luga. Die Partie wurde mit 3:0 für die TSG Burhave gewertet.
Starker Gegner
Im Achtelfinale trafen die Burhaver auf starke Cuxhavener: „Die waren krass. Ich habe selten gegen so gute Leute gespielt“, meinte Benjamin Luga. Die Ballbesitzquote sprach für sich: „Die hatten zur Halbzeit 72 Prozent. Es ging nur in eine Richtung“, sagte er.
Obwohl die beiden Burhaver verloren, waren sie zufrieden. Luga: „Wir sind ein paar Runden weitergekommen. Darauf können wir stolz sein. Schließlich hatten wir uns nur aus Spaß für den Kreispokal-Wettbewerb angemeldet.“
