Seefeld - Wer mit seinem Elektro- oder Hybridwagen die Seefelder Mühle besucht, der kann nun während des Aufenthaltes sein Auto nachladen. Denn der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur schreitet auch in der Gemeinde Stadland voran und nun wurde die neue E-Ladesäule auf dem Parkplatz des Kulturzentrums eingeweiht.
Zwei Fahrzeuge
Harald Stindt, Bürgermeister der Gemeinde Stadland, Claudia Ottke vom Fachbereich Tiefbau der Gemeinde Stadland, Valerie-Manon Eppert vom Landkreis Wesermarsch, Ralf von Dzwonkowski, Kommunalbetreuer der EWE Netz GmbH, und Tönjes Itgen vom Oldenburger Mobilitätsdienstleister EWE Go freuen sich, dass die Gemeinde Stadland nun um eine weitere Ladesäule reicher geworden ist. Eine weitere gibt es bereits auf dem Marktplatz in Rodenkirchen.
2016 hat der Landkreis Wesermarsch ein Förderprogramm ins Leben gerufen, um die Ladeinfrastruktur im ländlichen Bereich auszubauen. Ursprünglich sollte die Ladesäule an der Seefelder Mühle schon vor ein paar Jahren aufgestellt werden. Da der Parkplatz damals aber noch nicht fertig erbaut war, wurde die geplante Säule in Rodenkirchen platziert. Nun gab es die Möglichkeit aus Restfördermitteln eine weitere Säule in Betrieb zu nehmen – und diese steht nun an der Seefelder Mühle. Künftig können hier zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Um auch mobilitätsbehinderten Menschen eine Nutzung zu ermöglichen, wurde bei der Planung darauf geachtet, die Parkplätze möglichst groß zu gestalten, hebt Claudia Ottke hervor.
Großer Fortschritt
Für die Gemeinde Stadland sei die Inbetriebnahme einer weiteren öffentlichen Ladesäule ein großer Fortschritt. „Wir leisten damit nicht nur einen Beitrag zu den Klimazielen Deutschlands, sondern unterstreichen auch das Vorwärtskommen der klimafreundlichen Mobilität im ländlichen Raum“, betont Harald Stindt. Laut Tönjes Itgen zeige das Mobilitätsverhalten in Deutschland, dass Ladesäulen an den sogenannten Points of Interests (Orte von Interesse), wie an der Seefelder Mühle, notwendig sind.
Wie gut die Säule an der Seefelder Mühle genutzt wird, wird die EWE in der nächsten Zeit auswerten. Harald Stindt ist davon überzeugt, dass der Ort passend ist. „Wir haben den Standort bewusst ausgewählt. Hier ist Bewegung und Tourismus. Und hier halten sich die Leute auf“, sagt der Bürgermeister.
