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NWZonline.de Region Wesermarsch

Awo: Ein Sozial-Konzern stellt sich vor

21.05.2011

ATENS Sie ist fast so alt wie die ältesten Bewohner des Altenwohnzentrums am Carl-Zeiss-Weg: die Arbeiterwohlfahrt (AWo). Dennoch ist sie längst nicht jedem in ihrer ganzen Vielfalt bekannt. Das sollen der Familientag an diesem Sonnabend von 11 bis 17 Uhr am Altenwohnzentrum und ein Vortragsnachmittag am Freitag ändern. Denn auch die AWo muss sich im Markt der sozialen Dienstleistungen behaupten.

Dr. Lothar Knippert, stellvertretender Vorsitzender des AWo-Bezirksverbandes Weser-Ems, eröffnete den Veranstaltungsreigen am Freitagnachmittag. Der 66-Jährige war von 1983 bis 1991 Stadtdirektor in Nordenham und anschließend bis 2003 Oberkreisdirektor in Friesland.

Wirklich bekannt sei in Nordenham nur das Altenwohnzentrum mit seinen Häusern am Carl-Zeiss-Weg und am Ilseplatz, sagte Knippert. Der Sprachheilkindergarten an der Körnerstraße, der Kindergarten Kleine Riesen am Plaatweg und die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern an der Schulstraße würden kaum als AWo-Einrichtungen wahrgenommen. Das müsse sich ändern.

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Die AWo wurde 1919 von der SPD-Reichstagsabgeordneten Marie Juchacz als Organisation der sozialdemokratischen Partei gegründet. Die Nazis verboten sie zusammen mit der SPD. In der Nachkriegszeit wurde die AWo als eigenständige Organisation wiederbegründet, die aber ihre Nähe zur SPD behielt.

Inzwischen ist sie ein Wohlfahrts-Konzern geworden, eine Art „soziales Kompetenzzentrum“, wie Knippert sagte. Allein der Bezirksverband Weser-Ems beschäftigt 3000 Mitarbeiter, bundesweit beziehen mehr als 150 000 Bürger ihr Gehalt von der AWo.

Solche Strukturen können nicht mehr wie ein Verein geführt werden. Deshalb habe die AWo Weser-Ems ihren unternehmerischen Teil in mehrere Gesellschaften ausgegliedert, erläuterte Knippert. Es gibt das Geschäftsfeld Altenwohnzentren, das Geschäftsfeld Kinder, Jugend und Familie mit Kindergärten, Sprachheilkindergärten und Förderschulen – für diesen Bereich ist Knippert auch Aufsichtsratsvorsitzender – und das Geschäftsfeld Trialog, das sich um seelisch Behinderte kümmert. Es ist als einziges im Landkreis nicht vertreten.

In der Wesermarsch hat die AWo nach der Insolvenz des Kreisverbandes als AWo-Region Unterweser mit sieben Ortsvereinen einen Neuanfang gestartet. Rund 500 Mitglieder sind registriert.

Im Anschluss an die Rede von Dr. Lothar Knippert und die Grußworte des stellvertretenden Landrats Horst Kortlang (FDP) und des stellvertretenden Bürgermeisters Ulf Riegel (SPD) gab es sechs Vorträge, für die sich rund 100 Interessierte angemeldet hatten. Besonders gefragt waren „Sprache ist kein Kinderspiel“ von Anselm Bajus vom Landesärztlichen Dienst für Menschen mit Hör- und Sprachstörungen sowie „Neurologische Erkrankungen im Alter“ von Ursel de Vries, der ehemaligen Leiterin der AWo-Berufsfachschule für Logopädie in Oldenburg.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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