Zigtausende von Milchkühen hatten dieses Jahr wahrlich keinen Grund zur Freude. Zu den niedrigen Milchpreisen kamen Dürre und Futtermangel erschwerend dazu.
Nun hat es auch „Die bunte Kuh“ in Lemwerder erwischt. Geopfert auf dem Altar der Eitelkeiten und verbohrter Starrköpfigkeit der „Kulturverantwortlichen“ musste auch Bürgermeisterin Regina Neuke „schweren Herzens“ dem Aus zustimmen.
Musste sie wirklich? In knapp drei Jahren hat sich „Die bunte Kuh“ mit beeindruckenden Leistungen für viele Gäste, nicht nur aus Lemwerder und umzu, zu einer wertvollen und in Lemwerder einmaligen Institution entwickelt. Und das in einer Gemeinde, die mit Attraktionen nicht unbedingt gesegnet ist. Nicht nur Björn Thümler und Susanne Mittag müssen sich diesbezüglich neu orientieren, nein, alle Stammgäste werden alternativlos zurückgelassen, und das nur, weil Inkompetenz und „kindliches“ Verhalten Vorrang gewährt wurde. Seit Tagen kondolieren viele Gäste den Mitarbeitern und dankten persönlich jedem einzelnen von ihnen.
